Fotoalbum

Links die Neueste, in der Mitte die ältere Straßenbrücke und rechts die ganz alte Eisenbahnbrücke

In den Beiträgen haben nicht alle Fotos Platz, darum gibt es ein Fotoalbum der Tour gleich hier. Hier werden alle Bilder gesammelt, die das Auswahlkriterium „kann man veröffentlichen“ erreichen.

Alternativ zum Link kann man rechts oben in der Titelzeile unter „Fotos“ -> „Schottland 2019 – Fotoalbum“ das Album aufrufen.

Auch kann man Kommentare zu einzelnen Bildern zufügen.

Beiträge kann man kommentieren, oder mit einem „Gefällt mir“ markieren.

Wandertag

15.07.2019

Da Oban mit seiner Quirligkeit zu viel, und weit fahren zu unsinnig erschien, haben wir eine Wanderung „am Strand entlang“ im Norden von Oban geplant.

Wir haben das Auto am Ganavan Beach abgestellt und sind am Strand in Richtung des Schlosses Dunstaffnage losgezogen, über diverse Hügel mit wenig oder manchmal auch ganz viel und vor allem hohen Farn. Eine Wanderung der etwas anderen Art.

360 Grad Panorma – Bei Dunbeg

Von Land aus waren diverse Fähren, Segelboote, Lachsfarmen und auch ein größeres Schiff zu sehen. Das letzte Stück vor dem Schloss führte vom Strand weg in ein Wäldchen, in dem es etwas kreuz und quer ging, dann standen wir vor dem Castle.

360 Grad Panorma – Im Dunstaffnage Castle

Nach der Besichtigung ging es wieder zurück, der Strand hatte sich mit vielen Sonnenbadern und auch einigen Unentwegten, die ins Wasser gingen, gefüllt.

Ganavan Sands

Auch hier war schon ein Grundgerüst in komoot vorhanden, alternativ dazu eine Beschreibung im Aktivitäten-Ordner des Zimmers. Hier ist das Ergebnis als Link zu komoot.

Wir fuhren auf dem Rückweg bis zum Buchcafé in Benderloch, das wir bereits gestern gesehen hatten und verschmausten dort landestypische Sandwiches (tuna mayonaise with sweetcorn / smoked cheese with chutney), bevor wir zurück zum Barcaldine Castle fuhren. Das Wetter war bis zum frühen Abend freundlich genug, dass man auf der großen Terrasse sitzen konnte.

P.S. Die ersten zwei Bilder enthalten Links zu den jeweiligen 360 Grad Panoramen und ich freue mich über jeden Kommentar, der nicht aus einer Spam-Maschine stammt.

Von der Insel Mull nach Oban

14.07.2019

Unglaublich, es ist ein super sonniger Tag!

Da muss das Frühstück noch ein wenig warten und das Haus in bestem Licht fotografiert werden.

Strongarbh House im Morgenlicht
Strongarbh House im Morgenlicht

Da die Fahrstrecke überschaubar war, sind wir nochmal zu den Adlern und hatten ganz großes Glück, denn kaum kamen wir an, kam der erste und kurz darauf der zweite auf ihren Aussichtsbaum.

Adler Nr. 2 im Anflug
Links im Baum Adler Nr. 1, Adler Nr. 2 im Anflug. Was nicht zu sehen ist, sind die sehr lauten Rufe der beiden.

Die Fähre nach Oban war wie immer unproblematisch. Nur ist diesmal aufgefallen, dass die Autos noch zu dumm sind. Alle wissen (dank GPS) dass sie auf einer Fähre sind, aber keines warnt den Fahrer, die Alarmanlage auszuschalten. Unser Auto hatte bisher nur „Theft Attempt“ angezeigt, aber das Abbiegen im Hafen war dann auch unserem zu viel, und es hat in das Hupkonzert einstimmt. Mercedes sind übrigens besonders empfindlich und immer die ersten, die hupen. Das Video ist 8 Sekunden lang, und sollte mit Ton genossen werden.

In Oban war die Welt dann wieder viel trubeliger als auf den Inseln, nach einer kurzen Runde mit Geld holen und Sandwich essen ging es ins Schloss, etwa 15 km von Oban entfernt. Also eigentlich eine Burg, der die Wehranlagen abhanden gekommen sind. Wir wohnen im dritten Stock, und das kleine Türmchen hat einen Schminktisch, auf dem dieser Text entworfen wurde.

Das Schloss in der Abendsonne
Loch Creran, irgendwo in der Bildmitte steht „unser“ Schloss

Nach Sonnenuntergang noch ein paar Langzeitbelichtungen und der Tag war schon wieder vorbei.

Das Schloss bei Nacht.

Mull ganz gemütlich

13.07.2019

Wir sind die Runde von gestern Abend nochmal gefahren, ganz gemütlich und ohne Zeitdruck. Natürlich in der Hoffnung, all die Tiere bei besserem Licht nochmal zu sehen.

Schottland: Seen, Berge, Wolken, Fingerhut und Farn, hier fehlt nur die Heide
Grey Heron = Graureiher

In einem kleinen verschlafenen Nest namens Croig gab es ein Wrack, das schon gestern interessant aussah. Jetzt bei mehr Licht sogar fotogen.

Eines der vielen Wracks, hier im Hafen von Croig

Das Wetter wurde im Laufe des Tages immer besser, und bei den Adlern hatten wir sogar Sonne. Diesmal waren beide Weissschwanzadler zu sehen. Beide hoch in der Luft und weit weg.

White tailed eagle

Am Abend hatten wir im Cafe Fish reserviert, das ein eigenes Boot hat und so landen immer fangfrischer Fisch und Krustentiere auf dem Teller.

Eine echte Empfehlung und ohne Reservierung ist ein Versuch einen Platz zu bekommen sinnlos. Gegen 18 Uhr 15 wurde den „Walk-Ins“ 20 Uhr 30 als früheste Möglichkeit angeboten, 15 Minuten später war es 22 Uhr…. Das Essen war herrvorragend.

P.S. Im Fotoalbum sind mehr Bilder als hier im Bericht.

Mull ohne selber Fahren

12.07.2019

Nach einem super Frühstück haben wir uns für eine kleine Wanderung fertig gemacht. Das Auto durfte stehen bleiben. Wir sind den shortcut vom Gästehaus zum unteren Ortsteil gelaufen und dann ging es vom Hafen am Wasser entlang auf einen schönen Pfad im Wald mit vielen Aussichten auf Tobermory.

Tobermory beim loslaufen

Der Wald war märchenhaft mit all den Farnen, Gräsern und Moosen und der Feuchtigkeit. Die Bilder geben das nur sehr begrenzt wieder.

Im Märchenwald
Nebel im Sound of Mull
Das Moos ist 5cm dick
Im Märchenwald
Tobermory bei der Rückkehr

Der kurz einsetzende Regen hörte bald wieder auf und wir sind nach ca. 8 km zurück zum Hafen gekommen und straight away ins Island Cafe and Bakery mit diesem Schild in der Auslage:

Die Tour war auf komoot.de vorhanden und was wir daraus gemacht haben ist hier zu sehen. Warum wir 4h unterwegs waren, laut komoot aber nur 1h davon gelaufen, das wissen wohl nur die Appentwickler….

Wir kauften uns nach dem Lunch noch einen süßen Nachschlag für mittags, erklommen den steilen Hügel und ruhten uns etwas aus, bevor es auf 18:00 Uhr wieder zum Hafen ging, der Treffpunkt für unsere Tour mit Ewan in einem VW Kleinbus mit weiteren 6 Gästen.

Wir umrundeten Nord Mull und hielten die nächsten 4,5 h immer wieder an , um nach Vögeln, Deer, Ottern und Eulen zu schauen.

Red Deer = Rotwild
Hen Harrier
Otter

Von Fort William auf die Insel Mull

11.07.2019

Am Morgen hat es noch genieselt, der Wetterbericht sprach aber von gutem Wetter ab dem Mittag. Das sind doch Aussichten.

Heute war ein Fahrtag, mit gleich zwei Fährfahrten. Schon nach etwa 10 km Fahrt ging es über das Loch Linnhe, im Prinzip wie eine Rheinfähre. Man fährt hin und solange es Platz hat, fährt man aufs Schiff. Dann wird an Bord gezahlt. Nichteinmal Aussteigen ist angesagt (Wetter und Dauer).

Auf der Fähre von Corran

Danach ging es durch eine ansprechende Landschaft und unser erster geplanter Halt war ein Ausguck, bei dem man Seevögel und Wassersäugetiere sehen können sollte.

Wegweiser im Wald

Der Ausguck heisst Garbh Eilean Wildlife Hide, einige Minuten entfernt vom Parkplatz.

Es waren Seelöwen, Reiher, Möven und Oystercatcher zu sehen, allerdings so weit weg, dass nur das Fernglas half.

Garbh Eilean Wildlife Hide: Oystercatcher mit Jungtier
Garbh Eilean Wildlife Hide

Die Strecke war schön kurfig und bergig, ein Spass zu fahren.

Im Hintergrund, Isle of Mull, vorne Loch Sunart

Wir haben von einer Fähre nur die Rücklichter gesehen, und somit ausreichend Zeit bis zur nächsten. Die nutzen wir in einem netten Tearoom und für das 360 Grad Panorama.

Die Fähre kommt fast pünktlich
Adios „Festland“ Fähranlegestelle Kilchoan

Nach 30 Minuten Fährfahrt kamen wir in Tobermory auf der Insel Mull an, und haben dank Vorbereitung mit Google Streetview die Unterkunft sofort gefunden. Luftline sind es nur ein paar 100 Meter…

Ein Ehepaar kam entnervt 30 Minten später an, und meinte nur, ihr wart doch auch auf der Fähre, wir haben uns total verfahren.

Aussicht vom Zimmer auf den Hafen in Tobermory

Später sind wir noch an den Hafen, etwas Essen und die Sonne geniessen.

Tobermory
Am Pier in Tobermory

Weitere Bilder im Fotoalbum, dort können die Bilder auch in besserer Auflösung angeschaut werden.

Von Skye nach Fort William

10.07.2019

Es war sehr trübe und regnerisch, als wir morgens nach draussen blickten. Da wir eine längere Strecke zu fahren hatten, bis wir zur Fähre kommen sollten, sind wir früher als üblich zum Frühstück und auf die Straße.

Dank des Regens gibt es keinerlei Bilder bis nach Armadale, wo wir infolge des zügigen Vorankommens dann doch deutlich zu früh ankamen.

Die Warteschlange in Armadale
Der „Hafen“ von Armadale, rechts am Bildrand müsste Mallaig sein.

Die Überfahrt nach Mallaig war kurz und ereignislos (wenn man von diversen Alarmanlagen schöner Autos absieht, auch unser Opel sagte „Theft Attempt“ als wir wieder einstiegen, aber er hupt wenigstens nicht).

Da hinten links ist Skye, das große graue Auto ist unseres, der weisse Viano hatte Stuttgarter Kennzeichen

In Mallaig haben wir etwas gegessen und da der Regen so gut wie aufgehört hatte, sind wir noch ein wenig die Scenic Route Richtung Fort William gefahren, aber der Nebel hat kaum brauchbare Fotoszenen verursacht.

Mallaig Marina
Am Loch Nan Uamh
Am Loch Nan Uamh

Fort William ist ein schrecklich überlaufenens Nest und steht ganz unten auf der Liste, was man nicht mehr sehen muss (was unsere Gastgeberin auf Skye uns auch bestätigte). Wir hatten schon von Deutschland aus eine Reservierung für ein Seafood Restaurant gemacht, das wir von einer unserer Schottlandreise 2010 kannten, was gut war, die Restaurants sind ziemlich ausgebucht. Auf dem Weg zurück war auf einer Anzeigetafel in der Stadt ein Hinweis auf „heavy rain / yellow warning“ zu lesen …

Wetteraussicht am Abend 10. Juli 2019