Fahrt zur Garden Lodge 17. und 18. Mai

Morgens konnten wir in aller Ruhe frühstücken und Bilder von der Lodge machen. Gegen 9:00 Uhr machten wir uns auf den Weg, 220 km langweilige Teerstrasse. Gegen 13 Uhr kamen wir an der Nata Lodge an. Hier wollten wir eine Nacht bleiben, damit die Fahrt nach Kasane nicht zu lange wird. Da man erst ab 14 Uhr einchecken kann, asen wir erstmal im Restaurant der Lodge zu Mittag.

Die Dame an der Rezeption hatte wohl nicht den besten Tag, war sehr einsilbig und gab knappe Erläuterungen, wie wir zur Unterkunft fahren müssen. Wir bezogen unser Safari Tent und stellten das Auto ab. Kurz darauf ging die Alarmanlage los, da das Auto unter den Bäumen stand und deswegen Äste aufs Dach klopften, was die Alarmanlage auslöste. Technik, die begeistert. Wir entdeckten, dass das Canopy verrutscht war, offensichtlich sind die Schrauben für die Spanner zu lang, so dass die Spanner nicht ausreichend fest werden. Der Verdacht drängt sich auf, dass das Teil zum 2015er Model gehört, wir aber ein 2016er haben. Avis Südafrika in Höchstform. Nachmittags konnten wir eine Tour zum Nata Bird Sanctuary mitmachen, mit Sundowner am Ufer des Nata River und dem Prusten von Hippos von der gegenüberliegenden Wasserseite. Leider sind wir zu spät für die Zugvögel, die sind alle schon weg.

Die Lodge liegt leider verkehrstechnisch sehr ungünstig, das erste Mal, dass wir nachts Verkehrsgeräusche hörten. Die Dusche morgens im Aussenbereich war aber klasse.

Die Fahrt nach Kasane ging über 320km langweiligste Teerstrasse. Sowas von ereignislos, bis eine 60er Zone in freier Landschaft auftauchte. Leider nur den Fuss vom Gas genommen und ausrollen lassen (vorher war 80) und schon winkte der freundliche Polizist mit der Laserkanone uns links ran. Das Vergehen wurde auf ein 3x2cm Zettelchen geschrieben, mit dem wir zum Officer im Auto 20m weiter geschickt wurden. Die Strafe wurde dynamisch von 660 Pula auf 600 Pula reduziert, weil wir so nett waren, oder warum auch immer. Ca. 45 € hat diese Unaufmerksamkeit gekostet. Es wurde sehr viel auf ein riesen Formular von Hand eingetragen. Was da alles reinmusste, Alter, Beruf….

In Kasane angekommen, haben wir schnell das Bargeld wieder geholt, das wir dem freundlichen Officer abgeben haben. Dann kamen wir in der Garden Lodge an. Eine Oase am Chobe River. Als wir nach einem Gabelschlussel in Größe 13 gefragt haben, um das Canopy festzuziehen, ist Greg, der Hausverwalter, ins Auto gesprungen und hat so lange gebastelt, bis eine Lösung gefunden war, mit der wir wohl bis zum Ende fahren können.

Wir fühlen uns hier von Anfang an wohl.

Leroo La Tau, 15. und 16.05.2016

Leroo La Tau, gesprochen Liruu la too. In Botswana sehen viele Wörter aus, als ob man sie leicht Ausprechen kann. Und dann klingen sie von Einheimischen ganz anders. Und dann gibt es Klicklaute und Konsonantenanhäufungen, dass man einen Knoten in die Zunge bekommt.

Pünktlich um 7:00 Uhr ist Aufbruch. Leider ging in der Orga etwas schief und die zwei Autos waren einmal mit zwei Leuten und einmal mit 6, bei jeweils 6 Sitzplätzen, belegt. Wir waren leider im 6er Auto. Der Guide Ollie war sehr gut, aber die anderen zwei Paare haben sich fürchterlich aufgeregt, dass das andere Auto so leer war. Aber alle Beschwerden bei Ollie wurden elegant an das Management delegiert. Nun konnte man sich auf das Schauspiel Geier vs. Schakal konzentrieren. Es lagen noch ein paar Knochen eines Impalamännchens herum, das wohl bei Revierkämpfen vom Konkurrenten getötet worden war. Ein kleiner frecher Schakal hat alle Geier weggejagt.

Wenig später konnten wir ein Löwenpaar beim Liebesspiel beobachten. Die beiden kamen sehr nah zum posen ans Auto, drehten dann wieder ab. Eine riesige Gruppe Marabus war sehr beeindruckend. Sonst sieht man immer nur einen oder zwei auf einmal. Wenn sie landen sieht es fast so aus, als ob sie ein Fallschirm wären. So langsam schweben sie herab. Weiter ging es zum Hippo Pool, in dem sich mehrere Dickhäuter aufhielten. Die üblichen Verdächtigen, Impala, Zebra, Giraffe, Elefant waren natürlich auch reichlich vorhanden. Der Boteti River ist auch mit sehr wenig Wasser ein Paradies für Tiere.

Zurück in der Lodge gab es ein nettes kleines Lunch auf dem Rasen. Nachmittags ging es zum nächsten Game Drive mit Sundowner am schon erwähnten Hippo Pool. Die wunderschöne Ebene war angefüllt mit hunderten Gnus , Impalas, Zebras, Giraffen, Kudus und Elefanten, die zum Wasser und wieder hinaufzogen ins höhergelegene Gelände.

Auch den Night Game Drive haben wir uns nicht nehmen lassen, der zwar kurz, aber trotz weniger Tiersichtungen sehr beeindruckend war. Schließlich gab es hier die erste große Eule, wenn auch nur als Scherenschnitt zu sehen. Der Sternenhimmel war wie eigentlich jede Nacht überwältigend.

Die Ganztagestour zum Nxai Pan Park startete auch um 7 Uhr morgens. Nach einer Fahrt von 25 km kamen wir zur Tar Road und nach weiteren 10 km am Parktor an. Es soll 13 Geparden im Park geben. Gesehen haben wir Null davon. Auch mit Löwen gings nicht besser, hier haben wir nur Speisereste (Hörner eines jungen Oryx) und Spuren gesehen. Im Bereich der Pfannen erinnert die Landschaft an Etosha, allerdings ganz ohne Menschenmassen. Lunch fand auf einer Campsite mit 3 neugierigen Elefanten statt. Auf dem Rückweg zum Gate fuhren wir zu den Baines Baobabs, einer beeindruckenden Baumgruppe, die 1862 von einem Herrn Baines gemalt wurde und heute noch praktisch unverändert so dasteht. Das war eigentlich unser Zwischenziel für den nächsten Fahrtag, aber mit Guide und Fahrer macht es noch meht Spass. Zurück im Makgadikgadi NP sahen wir auf der Rückfahrt noch sehr viele Elefanten und eine jagende Löwin sowie drei Löwen aus dem Vorjahr, ebenfalls auf dem Weg sich ein Abendessen zu besorgen.

Fahrt zur Leroo La Tau Lodge, 14.05.2016

Der Tag begann mit einem frühen Frühstück, dann ging es zur Fütterung der Löwen und der Wildhunde.

Beide werden dort zur Auswilderung gehalten. Sie stammen von Farmen, deren Besitzer sie nicht einfach getötet haben, sondern sie durch die Grassland Lodge einfangen und so retten lassen haben.

Um 8 Uhr dann Abfahrt zusammen mit dem Paar aus Pforzheim, gemeinsam fuhren wir die Sandpiste bis Tsau Gate. Es ging ca. 40km durch Grassavanne. Die Wegspur war teilweise kaum sichtbar. Dank der GPS-Daten von Tracks for Afrika (T4A) wussten wir aber immer genau wie es weitergehen sollte. Eine herrliche Offroadtour. Avis wird sich freuen, wenn sie unser Auto wirklich tracken können 🙂

Dann ging es noch ca. 35km Sandpiste schnurgerade aus an der Grenze des Central Kalahari Game Reserve (Nationalpark) entlang. Hier konnten wir dann Elefanten, Schakale, Oryx, Springbock und Strauss sehen. Auch kleinere Vertreter wie Ground Squirrel (Erdhörnchen) und diverse Vögel waren zu sehen.

Am Tsau Gate bogen die beiden dann nach rechts ab ins Central Kalahari Game Reserve, wir hatten nochmal 30km Sandpiste nach links und dann noch etlichie Kilometer Asphalt vor uns bis Maun und zur Lodge.

In Maun wollten wir Tanken und Bargeld aus dem Automaten holen. Eigentlich nichts berichtenswertes. Ausser man ist in Afrika. An der Shell am Ortseingang stand zwar gross „Diesel“ auf dem Schild, aber es gab nur den freundlich Hinweis es doch in der Stadt zu versuchen. An der Tankstelle mit Diesel gab es dann einen Geldautomaten. Da er keine Quittung drucken konnte, hat er gleich gar kein Geld ausgespuckt. Also den nächsten Automaten suchen. Dort musste erst eine Ziege vertrieben werden, dann gab es endlich Bargeld.

Nach zwei weiteren Veterinär Kontrollstellen, inkl. Schuhdesinfektion, haben wir dann die Abzweigung zur Lodge erreicht. Nochmal 7 km Sand, und wir wurden freundlichst, mit warmen nassen Tüchern zum Erfrischen empfangen.

Wir sind die Exoten, denn ausser uns sind alle eingeflogen.

Gleich nach der Ankunft wurde uns die Anlage vorgestellt und die Regeln erklärt. 6 Uhr Wecken, 6:30 Uhr Frühstück, 7 Uhr Abfahrt zum Morgen Game Drive. 11 Uhr zurück, 11:30 Uhr leichtes Mittagessen. Siesta bis 15 Uhr, dann Kaffee und Kuchen, 16 Uhr Abfahrt Abend Game Drive. 18:30 Rückehr, 19:30 Uhr Abendessen. Wer wie wir zwei ganze Tage da ist, darf am zweiten Tag eine Ganzstagestour machen. Wollen wir, und nach dem Essen bitte noch einen Nacht Game Drive. Volles Programm sozusagen. Zum Glück gibts kein WLAN, und so können wir immer wieder ein paar Zeilen zwischendurch tippen und später dann Online stellen.

Der Abend wurde mit einem Bushdinner gekrönt. Auch ein Erlebnis, das es so daheim selten gibt.

Fahrt zur Grassland Safari Lodge 12.05.16

Da wir eine sehr lange Fahrt vor uns hatten, sind wir kurz vor 8 Uhr aufgebrochen. Mit dem versprochenen Lunchpaket wurde es doch nichts, „Nobody told me“, also mussten Kekse genügen.

Nach gut 2 1/2 Stunden standen wir im Grenzbüro zur Ausreise und wiederholten die Prozedur dann für die Einreise nach Botswana. Obwohl nichts los war, dauerte die Angelegenheit eine gute Dreiviertelstunde.

Wir kündigten dann wie vereinbart in der Lodge telefonisch an, wann wir etwa am Abzweig zur Sandpiste 60 km vor der Lodge sein würden. Da sich auch nach dem Luftrauslassen der Reifen immer noch kein Abholer zeigte, fuhren wir los Richtung Transferpunkt, den wir aber, wie auch die dort wartenden Abholer, verpassten und somit die komplette Strecke mit dem Hilux fuhren. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit trafen wir ein, es kamen nach uns aber noch 2 weitere deutsche Gäste, von denen wir via Namibia Forum wussten, dass sie zur gleichen Zeit auf der Lodge waren. Somit also doch ganze 4 Gäste, weswegen wir mit den Lodgebesitzern und dem Hausverwalter-Pärchen aus Südafrika, das u. A. für die Unterhaltung und die Aktivitäten zuständig ist, zum Abendessen an einem grossen Tisch sassen in einem offenen Haus (Lapa genannt) mit Blick auf die riesige beleuchtete Wasserstelle. Zuvor gab es noch eine kurze Fahrt, um eine brown hyena zu sehen und einen Leoparden, der sich gern in der Nähe der Lodge aufhält, aber letzterer hielt sich gut versteckt. Zum Abschluss sassen wir am Feuer mit Blick auf die Wasserstelle, bis uns die Augen zufielen. Ein wunderbares Fleckchen Erde im off.

Unterwegs

Pünktlich um 13:30 kam das Taxi. Kaum Verkehr auf dem Weg zum Flughafen. Der CheckIn war problemlos, Sicherheitskontrolle in 5 Minuten.

Also schneller waren wir selten in Stuttgart durch.

Pünktlich um 15:25 Uhr war das Fliegerchen (Fokker 100) startklar.

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Bei dem Wetter will man ja auch schnell weg. Was auch geklappt hat.

Aus den 20 Min. Flugzeit wurden 40, aber so ein Sightseeing Rundflug zwischen Konstanz unf Rheinfall hat auch was.

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Das Wetter hat sich stark verbessert und wenn die Fluggastbrücke nicht geklemmt hätte, wäre der Flug unter „Ereignislos“ abzubuchen.

Jetzt sitzen wir in Zürich und haben noch ca. 5,5 Stunden bis zum Bording nach Johannesburg. Aber wenigstens ist das WLAN 24h kostenlos ?

Johannesburg:

Kaum waren wir über die Alpen, da ging der Service los. Allerdings nur kurz. Über dem Mittelmeer gab es so starke Turbulenzen, dass der Service eingestellt und das Personal auf die Sitze beordert wurde. Somit war das Dinner nach der Vorspeise beendet und ein unruhiger Schlaf begann.

Später war der Flug dann ganz passabel und wir sind pünktlich gelandet.

Es ging sehr zügig durch die Kontrollen und nun warten wir auf den letzten Teil des Fluges. Bording ist um 12:30 Uhr. Keine Zeitverschiebung zu daheim.

Noch zwei Handy Bilder. Über unserem Zielgebiet und unser Flieger in Johannesburg.

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Ondekaremba Lodge, Namibia

Für afrikanische Verhältnisse superpünktlich ging es los. Flug, Landung, Ebolakontrolle, Einreise, Gepäck. Alles lief wie am Schnürchen. Bis zum Bargeld. Der erste Atm hatte keine Lust (bisher haben wir mit dieser Karte hier immer problemlos unser erstes Geld gezogen). Der zweite wollte die Webseite nicht anzeigen. Also Euro gegen Namibische Dollar getauscht. Avis war wieder ein Vergnügen. Zweites Ersatzrad,  wozu denn das? Das müsse man 72h vorher beantragen…

Egal, wir haben einen neuen Hilux 2,4 Diesel, erst 6000km. Das Navi hat nach einer, wo bin ich denn, Pause den Weg zur Lodge super gut gefunden. Die Tracks for Afrika (T4A) Navidaten funktionieren gut.

Das allerbeste aber ist unsere Handies funktionieren in Namibia. Zwar kostet eine Minute 1€, egal ob wir anrufen oder angerufen werden, aber bisher mussten wir eine SIM kaufen, weil wir gar keine Verbindung hinbekommen haben.

Rock Shandy und Gin Tonic stehen auf dem Tisch. Wir sind gesund und müde angekommen!

Test – Erfolgreich

Wenn ich nicht doch was übersehe, sollten Kommentare jetzt gehen. Allerdings scheint in der Oberfläche der Knopf verschwunden, ob ich bei einem Beitrag die Kommentare an- oder abschalten möchte.

Darum schnell ein Test, ob jetzt Kommentare dran sind. Dann sollte ich doch weiter packen 😉

Update: Es hat .*. in der .htaccess gefehlt. Ohne Foren kommt man heutzutage nicht weiter 😉

Also, es steht nichts mehr im Weg, die Kommentarfunktion geht, die Bordingpässe kamen „automatisch“ per e-Mail. Morgen fliegen wir!

Kommentarfunktion war defekt

Hallo zusammen,

leider ist irgendwas in der Konfiguration des Blogs fürchterlich durcheinander und so kurz vor dem Urlaub finde ich es einfach nicht heraus. Im Moment sollten alle Kommentare unmöglich sein, es wird aber trotzdem das Eingabefeld angezeigt. Ein Klick auf „Kommentar abschicken“ schickt alles ins Nirwana. Das passiert übrigens auch, wenn es erlaubt ist zu kommentieren. Wahrscheinlich sollte man alles neu aufsetzen, aber dazu fehlt einfach die Zeit.

Darum ist es nun leider ein „Read only“ Blog.

In diesem Sinne viel Spass beim Lesen

Katja und Andreas

Update 09.05.2016: Ich glaube, jetzt gehen die Kommentare wieder. Zumindest bis die Sicherheitssoftware wieder zuschlägt 😉

Flugzeitenänderung für Ihren Flug

Am 6. Mai gegen 13:34 Uhr kam ein e-Mail des Flugreisevermittlers. Es klang genau so, wie letzte Woche, als der Zug am Ende der Reise 5 Min. länger nach Stuttgart gebraucht hat, wie bisher im Reiseplan. Also kann es schon nicht so schlimm sein. Also schnell mal die Lufthansa App gestartet und nachgeschaut. Oha, doch deutlich ernster, „Ihr Flug wurde ganz oder teilweise storniert“. Doch mal bei Chekmytrip.com nachschauen:

9115 – Hinweis: Die Fluggesellschaft hat einen oder mehrere der von Ihnen ausgewählten Flüge storniert. Für diese Reservierung kann kein Ticket ausgestellt werden. Bitte ändern Sie Ihre Reservierung oder wenden Sie sich an Ihren Reisevermittler. (9115)

Das war die Überraschung des Tages. Gemeint ist der 19:15 Uhr Flug Stuttgart – Zürich. Statt dessen soll es jetzt schon um 15:25 Uhr losgehen.

Nun dürfen wir vier Stunden früher zum Flughafen und dann auch noch 6 Stunden in Zürich warten. Dabei haben wir uns doch den Flug so schön zusammengestellt. Und so toll kann die Swiss-Lounge dann auch nicht sein, dass man da 6h drin abhängen will.

Was genau ich noch klären muss, ist mir ein Rätsel, aber ich habe dem Flugreisevermittler geschrieben, er solle schauen, die ursprüngliche Länge der Reise kostenneutral in der gleichen Klasse wieder hinzubekommen. Mal sehen,ob dabei was rauskommt.

Update: 07.05.2016 21:20 Uhr – meine e-Mails kommen angeblich nicht bei start.de an. Dort haben wir leider den Flug gebucht und erst danach mitbekommen, dass aus start.de bahn.de/urlaub wird. Eine Servicewüste, thänk you for trawweling wis Deutsche Bahn…

Sie können den früheren Flug nicht auf Grund meines Anrufes bestätigen, nur schriftlich. Aber im System ist keine meiner bis zum letzten Anruf drei e-Mails angekommen. Swiss schreibt so schön auf der Webseite „Wichtig: Eine aktuelle Änderung beeinflusst Ihre Flugbuchung. Wenden Sie sich direkt an Ihre Verkaufsstelle.“ Das fängt ja sau gut an, das kann nur besser werden!

Update: 08.05.2016 08:10 Uhr – meine e-Mails sind immer noch nicht angekommen, aber die Dame in der Frühschicht hatte kein Problem die Bestätigung am Telefon entgegen zu nehmen und  den Reiseplan entsprechend abzuändern. Zeigt sich wieder deutlich – es hängt von der Tagesform der Servicemitarbeiter ab, wie zufrieden ein Kunde ist.

Der Reisebeginn ist also vorverlegt und nun muss nur noch das Taxi auf diesen Termin umbestellt werden, dann kann es losgehen

 

Die letzten Tage vor dem Abflug

Es ist geschafft, der letzte Arbeitstag ist vorbei und ab sofort wird nur noch der Abflug vorbereitet.

Also genauer gesagt, das Haus und die Katzen auf unsere Abwesenheit vorbereitet. Wir wollen ein Sat-Telefon mitnehmen, aber das ist noch nicht angekommen, also kein Speichern von Nummern möglich.

Dafür kann die Fotoausrüstung und das bisschen Material für sandige Pisten (Kompressor (gebraucht gekauft, stammt aus einem VW Touareg, 300W, da geht was), Reifendruckprüfer, Klappspaten, Taschenlampen etc) in einen Koffer gepackt werden,  gut polstern.

Die Klamotten aus dem Schrank ziehen und probepacken. Blumen zusammenstellen, da giest es sich leichter für den Urlaubsservice. Noch schnell ein paar Sommerblumen umtopfen. Und noch zig andere Kleinigkeiten, die aber alle gemacht werden sollten. Die Liste ist lang, aber es sind ja noch ein paar Tage bis zum Abflug.

Wir fliegen abends nach Zürich über Nacht nach Johannesburg und am frühen Nachmittag dann nach Windhoek. Die erste Unterkunft ist 7km vom Flughafen, also alles easy am Anreisetag.

Am zweiten Tag geht es dann nach Botswana, das wird eine lange (die längste) Fahrstrecke, mit langer Anfahrt zur Lodge über wilde Wege.