Ankunft auf Onguma – Das Tree Top Camp

08. März 2017

Beim Aufstehen hat es schon sehr geregnet, vor dem Frühstück kamen schon 2 Steinböckchen am Bungalow vorbei. Gegen 8 Uhr 30 fuhren wir los und konnten endlich Fotos machen von einem Shaft-tailed Whydah, der wunderschöne lange Schwanzfedern hat.

Gegen 14 Uhr kamen wir in Onguma an, hier hat es ziemlich geregnet, es ist recht trübe. Onguma ist ein privates Reservat, das direkt im Osten an Etosha anschließt. Getrennt vom Nationalpark ist es durch den Veterinärzaun. Dieser trennt Nord von Süd-Namibia, so dass Tierseuchen (der Nutztiere) sich nicht auf das ganze Land ausbreiten können. Für die meisten größeren Tiere ist der Zaun undurchdringbar.

Das Tree Top Camp besteht aus 4 Hütten und einem Haupthaus, ist also ziemlich übersichtlich und anheimelig.

Um 17:00 Uhr fuhren wir mit Armstrong, unserem Guide, zum Sundowner und haben unterwegs recht viele Tiere gesehen. Die Wege im Reservat sind extrem schlammig, selbst fahren ist also abseits der Zufahrt nicht möglich. Wir haben einen Cheetah auf der anderen Seite des Zauns (schon Etosha) ausfindig gemacht, der sich im hohen Gras hingelegt hatte. Insgesamt standen 3 Fahrzeuge am Schluss da, wir waren allerdings die einzigen, die den Cheetah mehrmals aufstehen sahen. Ein anderes Fahrzeug blieb beim Wegfahren stecken, es war aber problemlos möglich, dass Armstrong mit unserem Fahrzeug das andere herauszog. Das Abendessen (sterneverdächtig) verbrachten wir mit 4 weiteren Gästen.

 

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