Epupa Falls, Epupa Camp, Tag 1

13. März 2017

Die Fahrt von Opuwo nach Epupa besteht aus 180km Gravel Road mit unzähligen Dips (Wasserdurchläufen, Riviere), die sich bei Regen schnell mit Wasser füllen und unpassierbar werden können, in trockenem, zum Teil ausgewaschenen, Zustand ist das Durchfahren so rumpelig, dass dies nur sehr langsam von statten geht. Die grüne hügelige Landschaft ist sehr abwechslungsreich, große Rinder- und Ziegenherden stehen an und auf der Straße. Ein kleiner Regenschauer vermittelte recht gut, wie die Befahrbarkeit der Straße sich von jetzt auf nachher auf unbefahrbar ändern kann. Aber die Sonne schien bald wieder, somit hatten die völlig desolaten Wischblätter unseres „Offroadschweinderls“, wie wir den Fortuner nur noch nennen, nur vorübergehend Schwierigkeiten mit der Wassermenge.

Angekommen nach gut 4,5 h Durchschütteln bezogen wir unser Zelt (wir waren die einzigen Gäste an diesem Tag) und verbrachten den Nachmittag mit Ausruhen in schwülen 32 Grad. Unser Zelt steht in der vorderen Reihe direkt am Wasser, etwa 1m vom Wasser entfernt, die Geräuschkulisse ist sehr beeindruckend. Earplugs in der Nacht können nicht schaden, das Gefühl, dass das Wasser gleich ins Zelt laufen könnte, ist schon da. Eine Hängebrücke auf eine Flussinsel ist aufgrund des hohen Wasserstands hochgezogen, so dass man die kleine Insel nicht betreten kann, für die Affen ist das natürlich kein Hindernis. Wir wurden vor den Affen gewarnt, die gerne durchs Camp streifen – und auch gerne auf das Oberzelt springen und ausgiebig turnen – an diesem Tag hatten sie aber nicht mitbekommen, dass das Camp neue Bewohner hatte.

Unser Wunsch, eine Sundownerfahrt am späten Nachmittag zu machen, kam nicht an, die Campangestellten waren an diesem Tag irgendwie im Dornröschenschlaf (das Camp ist zwar ganzjährig geöffnet, aber die Saison beginnt hier erst im Mai). Wir machten uns dann zu Fuß zum 1km entferneten Hauptwasserfall auf und konnten dort die schöne Aussicht genießen.

Das Abendessen war vorzüglich, gegen 21:00 Uhr wurde aber das Licht im gesamten Camp gelöscht, was wir etwas seltsam fanden. Dem französischen Paar, das auf dem Campingplatz untergekommen war, ging es ähnlich. Am darauffolgenden Tag wurde aber die ganze Organisation erheblich besser (Dornröschenschlaf beendet).   

Ein Gedanke zu „Epupa Falls, Epupa Camp, Tag 1

  • 15. März 2017 um 11:41
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    Zu den Fotos:
    So viel Grün aus Südafrika haben wir bisher noch nicht gesehen.
    Weiterhin gute Fahrt im Gelände.
    Grüsse aus PS

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