Fahrt zum Etendeka Mountain Camp

18. März 2017

Da wir nur eine sehr kurze Fahrstrecke nach Palmwag an diesem Tag vor uns hatten, sind wir noch in die Gegenrichtung nach Sesfontain gefahren.

Der Ort macht nicht viel her, das alte ehemalige Fort ist nun eine Lodge mit einem schön hergerichteten Innenbereich und ein kleiner Soldatenfriedhof liegt davor (3 deutsche Gräber). Der Ort verfügt auch über eine Tankstelle, die uns zunächst geschlossen bzw. ausser Betrieb zu sein schien, aber wir hörten ein recht höfliches Hallo vom „Nebengrundstück“ mit dem Hinweis, wenn wir mit der Fortbesichtigung fertig seien, könnten wir zur Tankstelle kommen. Diese Tankstelle wäre  bei uns schon vor 30 Jahren geschlossen worden.

Nach dem Abstecher fuhren wir ein Stück die D3710 zurück, die wir am Donnerstagabend bereits gefahren waren, aber aufgrund der Zeitknappheit konnten wir die schöne Aussicht erst jetzt genießen.

Die Fahrt nach Palmwag dauerte dann wirklich nicht lange, gegen 13:30 Uhr kamen wir in der Lodge an, um dort auf den Transfer zum Etendeka Mountain Camp zu warten. Der Fahrer stand bereits da, allerdings fehlten noch 2 weitere Gäste, die durch einen platten Reifen und Fehlinformationen bzgl. Pick-up Point für Etendeka mit 1 Stunde Verspätung eintrafen. Gegen 17:00 Uhr ging es dann endlich los, 1,5 h rumpeligste Fahrt zum wunderschön gelegenen Camp, mitten im Nichts.

Unser Zelt ist das am weitesten aussen gelegene auf dieser Seite mit einer schönen Sonnenbeschirmung davor aus wildem Rosinenholz sowie einem interessanten Aussenbad mit Eimerdusche. Die Mahlzeiten werden im Haupthaus an einem großen Tisch zusammen eingenommen. Es waren am ersten Abend noch 11 weitere Gäste da, trotzdem war es ein sehr gemütlicher Abend. Bonifatius fungiert nicht nur als Guide, sondern stellt die Neuankömmlinge vor erklärt in seiner Sprache sowie in Englisch das Menü und sorgt für gute Unterhaltung.

Zum Abendessen gab es Hühnchen, das am Lagerfeuer in Alufolie gegart wurde. Ein Öko-Camp, wie es immer mehr werden!

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