Windhoek und Rückreise

27. März 2017

Leider stellte sich am Morgen dann heraus, dass keiner der Anbieter der City-Touren für uns einen Platz hatte bzw. eine Tour anbot, aber die Rezeptionistin organisierte, dass Brus, ein Angestellter, uns für 3 Stunden mit dem Auto durch die Stadt fuhr. Brus wartete mit erstaunlich viel Wissen auf und machte seine Sache sehr gut, wir waren sehr angetan. Auch war sonst keiner mit dabei, das war natürlich genial.

Wir fuhren auch nach Katatura, dem Stadtteil von Windhoek im Norden, in dem die arme schwarze Bevölkerung lebt. Manchmal wird von Slum gesprochen, aber die südamerikanischen Slums sind sicher etwas anderes. Schön ist es trotzdem nicht, dass tausende Landflüchtlinge in Wellblechhütten ohne Wasser, Strom und Sanitäranlagen dort hausen.

Im älteren Teil, der noch als Stadtviertel angelegt war und in dem die verschieden Ethnien in unterschiedlichen Bereichen leben (in der Hans-Dietrich Gentscher Straße z.B. Nama und Oshiwambo) besuchten wir einen offenen Markt. Der Fleischteil ist sicher nichts für Zartbesaitete, und bei den Oshiwambo gab es die bekannten Mopane-Raupen. Die Bilder des Marktes sind z.T. mit hoher ISO Zahl und aus der Hüfte geschossen. Jeder, der eine Kamera sieht hält die Hand auf….

Danach gab es ein letztes Lunch im Olive Grove und gegen 13 Uhr ging es zum Flughafen. Auch beim dritten Mal Auto hier abgeben fanden wir die Einfahrt nicht auf Anhieb. AVIS stellte sich einfach an, kaputte Scheibenwischer? Sorry. Nummernschild weg, macht nichts. Rechnung wäre in 30 Minuten fertig. Wir waren aber nach 15 Minuten ohne Gepäck und mit frisch gedruckten Bordkarten am Schalter. Leider noch keine Rechnung. Wir sollten 15 Minuten warten. Haben wir, aber nicht auf AVIS. Die Rechnung gibt es nachher online.

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Der Flug startete pünktlich und in Johannesburg haben wir erstmals mit der biometrischen Erkennung bei der Einreisekontrolle Bekanntschaft gemacht. In Süd-Afrika muss man wohl damit rechnen, dass man wirklich alle 10 Finger und eine Gesichtserkennung braucht, bis man sich sicher ist, dass der Pass zur Person vor einem gehört?!?!?

Dadurch hatten wir die kürzeste Aufenthaltszeit in Johannesburg ever. Nicht mal eine Stunde nach der Kontrolle ging es schon in den Flieger nach Zürich. Keine Zeit, durch die Lieblingsläden „Out of Africa“ und „Indaba“ zu streifen.

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