18. Mai: Immer noch Sigurwana

Heute ging es nach dem Frühstück erst mit dem Auto den Berg hoch, dann gab es eine Runde zu Fuß. Hauptdarsteller waren Giraffen, die wir sowohl aus dem Auto, wie auch zu Fuß sahen. Das Highlight waren Zebras, von denen eines uns offensichtlich bemerkt hat, aber nicht so recht wusste ob wir gut oder böse sind. Es hat uns angeschaut, mit dem Kopf und den Ohren gewackelt, geschnaubt. Kam ein par Schritte näher um dann davon zu rennen. Sehr lustig.

Auf der Rückfahrt gab es Bushmann (San) Zeichnungen zu bewundern und eine Bush-Pig Sichtung. Sie sehen eher aus wie Hausschweine, sind aber sehr schnell weg.

Am Nachmittag kamen neue Gäste und die Freundin von Dany. Damit hat sich die Zahl der Anwesenden drastisch erhöht. Zum Sunddowner sind aber nur die Manger und wir gefahren. Mehr lesen

17. Mai: Sigurwana

Der Ablauf auf Sigurwana ist deutlich entspannter als bisher. Um 8 Uhr Frühstück, um 9 Uhr 30 in den Busch. Am Morgen war eine Walking Safari angesagt und es ging von der Lodge aus los.

Zuerst die Garten-Impalas, also die, die immer auf dem Grundstück übernachten. Die haben sich schon etwas an die Anwesenheit (und Ungefährlichkeit) der Menschen gewöhnt und man kann ohne sie zu beunruhigen bis auf 5m an sie heran. Zu Fuß sind Impalas plötzlich recht groß.

Das eigentlich Interessantere sind die kleinen Dinge, Geräusche und Gerüche, die man zu Fuß viel besser mitbekommt. Dany zeigte uns kleinste Schmetterlinge und winzige Reptilien am Wegesrand, Peter erklärte uns, was aus den vielen Spuren zu lesen war.

Leider war das Wetter so schlecht, dass keine Geier am Vulture-Pool waren. An diesem Ort kommen bei gutem Wetter jeden Tag Geier um zu trinken und sich zu reinigen. Das konnten wir nur an Hand der Spuren sehen. Beim nächsten Mal sind sie bestimmt wieder da.

Danach kamen Giraffen und Velvet Monkey, wobei die letzteren sich sehr unbeeindruckt von unserer Anwesenheit bewegt haben, aber immer wieder neugierig zu uns schauten.

Die Nachmittagsfahrt geht immer bis in die Dunkelheit. Wir sind in den Grasflächenteil des Lodgegeländes gefahren, aber die Tiere waren weg. Offensichtlich gab es zu viel Leopardenaktivität (wir haben nur die Spuren davon gesehen) und die Tiere haben sich versteckt. So gab es nur ein paar Kudus und einen Sundowner unter einem riesigen Feigenbaum.

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16. Mai: Ankunft in Sigurwana

Ohne richtiges Frühstück sind wir aus dem Mapungubwe Park aufgebrochen. Der Sonnenaufgang war wenig spektakulär, dafür kam bald Nebel vom Fluss. Auschecken war extrem einfach, nur den Schlüssel abgeben.

Die Landschaft ist relativ abwechslungsreich, bis man zu einem Ort namens Alldays kommt. Hier gibt es Tankstellen, Geldautomaten und Geschäfte. Gerade mal 65km vom Park. Keine Ahnung wie die Misswirtschaft im Restaurant mit der Situation zusammenhängt.

Leider hatte das sehr schöne Cafe im Ort Ruhetag oder so was, kurz nach 9 Uhr jedenfalls war nur die Putztruppe da.

Um 10 Uhr 45 waren wir am vereinbarten Treffpunkt (wir hatten uns auf 11 Uhr angekündigt) und keine 3 Minuten später war die Abholtruppe da. Peter, der bisherige Manager, und Danny, der neue. Es ging 3km bis zu einem Parkplatz im Wald, dort wurde das Gepäck umgeladen und es ging eine Stunde auf sehr rumpeligen Wegen nach Sigurwana. Es hat den Beinamen „Close to Heaven“ und man ist da oben nicht weit weg davon. Weit und breit keine menschliche bewohnte Behausung und ein wunderschönes Haupthaus, einst von einem englischen Lord gebaut.

Unser Zimmer sind zwei schief ineinander gebaute Seefrachtcontainer. Eine Idee eines südafrikanischen Architekten. Der Transport der Container aus dem Tal an ihren jetzigen Standort hat 6 Tage gedauert. Mehr lesen

15. Mai: Mapungubwe National Park

In der Nacht hat es stark geregnet. Auch am Morgen wollte es nicht aufhören. Heute wollen wir mal etwas Kultur geniesen und die UNESCO World Hertiage Site Mapungubwe Hill besichtigen. Wir mussten um 6 Uhr 45 am Gate sein (11km Dirt Road, jetzt mit großen Pfützen und Tieren, die Sonne wäre um 6 Uhr 35 aufgegangen, es war also noch ziemlich duster). Dort erstmal die Aussage, dass es regnet und dass man nicht wisse, ob die Tour überhaupt stattfindet. Aber 5 vor 7 kam ein Auto, und es wurde erstmal trocken gewischt.

Pünktlich um 7 ging es los, ausser uns beiden noch Jonathan, der einheimische Guide,. Sonst wollte niemand so früh Kultur.

Nach ca. 6km Autofahrt mit einigen Erklärungen und ein paar Tiersichtungen, sind wir ausgestiegen und zum Hügel gelaufen. Der Mapungubwe Hill heisst so, weil es dort mal sehr viele Schakale gegeben haben muss. Die Geschichte des Hügels ist einfach, zwischen ca. 1220 und 1290 haben auf dem Hügel die Königsfamilie gewohnt, die 5000-8000 Untertan unten im Tal. Es wurde Handel mit Arabien und China getrieben, das belegen Grabbeigaben. Es wurden 3 Königsgräber mit Glasperlen und anderen nicht einheimischen Dingen gefunden.

Die kurze Glanzzeit des Hügels ging wohl in einer Trockenheit/Krankheitswelle zu Ende und die Herrscher zogen in das Gebiet des Greater Zimbawe, eines der größten afrikanischen Reiches, bevor die Weissen kamen.

Der Regen hat pünktlich aufgehört und wir konnten die Ausgrabungsstätte und den Hügel besichtigen. Es ist nichts von Wert mehr da, entweder durch Grabräuber oder das Museum von Pretoria wurde alles mitgenommen. Eines der berühmtesten Artefakte ist ein goldenes Nashorn, das dort gefunden wurde.

Die Aussicht vom Hügel ist atemberaubend, die Bilder geben es das zur sehr begrenzt wieder. Man kann verstehen, dass die Könige da leben wollten.

Danach gab es ein Frühstück im Restaurant. Das war erstaunlich gut, für die Umstände. Es war ja schon der Bacon aus…

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14. Mai: Mapungubwe National Park

Der Tag begann um 5 Uhr 30 mit dem Weckruf zum Morning-Gamedrive. Moment, da wollten wir doch gar nicht mit? Leider hat es die Dame, mit der wir das am Abend besprochen haben, nicht zu unserem Guide durchgestellt. Egal, die Nächte sind sowieso öfter von interessanten Geräuschen unterbrochen, da kommt es auf eine Unterbrechung mehr nicht an. Nach dieser Aktion haben wir dann auch gewusst, dass um 8 Uhr das Frühstück für uns noch nicht ganz fertig sein wird. Schliesslich war das auch ein Teil der Absprache und so kam es auch. Aber kein Problem, es wurde umgehend aufgedeckt und mit wenig Verzögerung haben wir gut gefrühstückt und sind gestärkt Richtung Mapungubwe National Park gestartet.

Unterwegs hat uns zum ersten Mal die Tracks for Africa Navi Software in Zusammenarbeit mit unserem Garmin Nüvi an den Rand der Orientierungslosigkeit gebracht. Noch 2km vor dem Ziel hat es uns 3h verbleibende Fahrtzeit ausgerechnet, uns in Musina vorgeschlagen, die 16km zur Grenze (der wichtigsten zwischen Südafrika und Simbabwe) zu fahren und dort zu wenden, damit wir in Musina links abbiegen können….. Irgendwann kamen wir dann am Parkeingang an. Dort den letzten freien Parkplatz bekommen und in der Schlange hintenangestellt. Und es dauerte und dauerte und dauerte, bis wir endlich einen Schlüssel und eine Beschreibung zur Unterkunft hatten.

Dann der Reinfall der Reise. Das „Restaurant“ ähnelt mehr einer Stadionimbissbude und hat leider so gut wie nichts an Vorräten. Und wir haben in Musina nicht groß eingekauft, weil wir uns auf das Restaurant verlassen haben. Bei Sanparks muss man da wohl vorsichtiger sein.

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13. Mai: 2x Game Drive und die Mittags“pause“

Weckruf um 5 Uhr 30 und 6 Uhr Abfahrt, nur wir beide und Andile, unser Guide und Fahrer. Das ist schön, allerdings fordert der Guide unsere Aufmerksamkeit, wo wir doch Vögel sehen wollten. Es kam eine ganze Menge zusammen, obwohl der Eindruck herrschte, es habe wenig Vögel hier.

Eine Hyäne sprang eine Weile vor unserem Fahrzeug auf dem Weg herum, ganz leichtfüßig, dann verschwand sie im Gebüsch.

Gegen 8 Uhr war die Kaffeepause am Ufer des Limpopo (Grenze zu Simbabwe), dann fuhren wir weiter durch schöne Wälder mit den sogenannten Fever Trees (haben eine ganz spezielle gelbe Rinde, heißen so, weil die ersten weißen Siedler Malaria in der Nähe der Bäume bekamen, da diese nur in Feuchtgebieten mit vielen Mücken wachsen). In der Makuleke Concession – hier liegt unsere Lodge – stehen viele alte Baobab-Bäume, um die 1000 Jahre alt. Die Baobabs sind die einzigen Bäume, die ohne Rinde weiterleben und diese regenerieren können. Von daher stehen sie viele Elefantengenerationen durch, wenn sie groß genug werden, um nicht mehr umgeknickt werden zu können.

Nach der Rückkehr ins Camp, einem leckeren Frühstück und einer wunderbaren Dusche draussen war erstmal Blogschreiben, Fotos sortieren und die Flußlandschaft mit vielen Vögeln beobachten angesagt. Irgendwann kamen auch 2 Buffalos vor unser Zelt und grasten gemütlich, bevor sie weiterzogen. Mehr lesen

Sigurwana und das Internet

Wir sind in Sigurwana auf 1400m Höhe angekommen. Der Winter kommt und tagsüber hat es kaum 17 Grad.

Leider ist das Internet hier über SAT und das ist sehr langsam. Darum können wir auch keine Bilder hochladen.

Die Texte der letzten Tage mit einem winzigen Teaserfoto versuchen wir in den nächsten Minuten bzw. Stunden hochzuladen. Sobal es stabileres Internet gibt, kommen die Bilder der letzten Tage.

12. Mai: Ankunft im Pafuri Camp

Das La Lechere Guesthouse ist sehr nett gestaltet, das Zimmer und die Dusche sind sehr gut und auch das Frühstück war empfehlenswert. Wer also in Phalaborwa mal den Krüger besuchen möchte, hier kann mans aushalten.

Die Fahrt in den Norden war wieder mal sehr eintönig, bis es Schilder gab „Achtung Hippos“. Mitten in der Landschaft. Aber siehe da, ein kleiner See, mit vielen Seerosen und Vögeln, hatte auch ein paar Hippos drin. Allerdings waren die Kameras gut weggepackt, dass es nur Erinnerungen und keine Bilder gibt.

Gegen Mittag kamen wir am Punda Maria Gate an, und durften den Eintritt bezahlen. Jetzt waren wir wider im Krüger Park.

Der Game Drive durch den Park war dank der Mittagshitze recht Tierarm (die verstecken sich alle im Schatten, warum nur bei 32 Grad?)

Gegen 15 Uhr kamen wir am Pafuri Camp an. Es war Liebe auf den ersten Blick. Hier könnten wir wochenlang bleiben. Das Camp liegt auf Stelzen gebaut am Flußufer, unten Krokodile und Wasservögel, gelegentlich laufen Leoparden und Elefanten vorbei. Nyalas und Waterbuck springen auch rum. Die Unterkunft eines der Luxuszelte mit Strom und Wasseranschluss, sowie einer Aussendusche mit Sicht auf den Fluss. Die Plattform auf der das Zelt mit Veranda steht ungefähr 8x10m groß, die Nachbarn ausser Sichtweite. OK, der Weg zum Essen ist sehr lang.

Zeit das Ganze zu geniesen hatten wir nicht, ab 15 Uhr 30 gibt es High-Tee und um 16 Uhr geht der Abendgamedrive los.

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