28. September: Elim Dune und Ankunft Wolwedans

Nach dem Frühstück haben wir nicht sehr lange gebraucht, bis wir unterwegs waren. Die Straßen haben sich von ihrer schlechtesten Seite gezeigt. Es war wahnsinnig rumpelig und der Grader war hier schon sehr lange nicht mehr. Nach ca. einer Stunde Schüttelei waren wir am Eingang des Sossusvlei NP angekommen. Nachdem wir die Eintrittsgebühr beglichen haben, sind wir 4km weiter zum Parkplatz der Elim-Düne gefahren. Hier waren wir ganz allein. Da es schon deutlich nach 10 Uhr war, war die Temperatur schon auf über lauschige 25 Grad angestiegen.

Mit etwas Wasser haben wir uns auf die Düne gewagt. Es war viel anstrengender als gedacht und da es keinerlei Schatten gab, mussten wir deutlich vor dem Gipfel wieder umdrehen.

Elimdüne von unten
Aussicht von der Elimdüne

Zurück am Auto, holten wir das kleine Tischchen heraus und verspeisten unter dem großen Baum unsere lunch packs im Schatten. Mit einigen Dutzend sehr interessierten Vögeln zusammen…..

Keine Spatzen aber genauso frech

Die Weiterfahrt nach Wolwedans war unspektakulär.

An der C27
Gegenüber der Einfahrt zu Wolwedans
Wir sind angekommen

Nach 20km Zweispurweg kommt man am Parkplatz an. Dort wird man von seinem Guide in Empfang genommen. Nach ein paar einführenden Worten und einem kühlen Wasser wird das Gepäck umgeladen und es geht zum Dune Camp. Das Haupthaus ist gewachsen, die Schlafzelte sind immer noch wie vor vier Jahren, und wir haben wieder Nummer 1 bekommen.

Aussicht vom Bett, sieht aus wie vor 4 Jahren
Ausblick vom Zelt

Um 17:45 Uhr sind wir zum Sundower gestartet, den wir mit einer sehr schönen Aussicht genossen haben. Unser Guide erzählte ein wenig, wo er schon gearbeitet hat, er ist einer der glücklichen, die für die Heimfahrt nur wenige Stunden benötigen, viele sind einige Tage unterwegs, so dass die 2 Wochen off duty freie Zeit nicht nur Vergnügen darstellen.

Zu viel Orange, aber die Abstimmung ist halt so
Sundowner
Schattenspiele
Sundowner

Zurück am Haupthaus, stand die lange Tafel allerschönst gedeckt im Freien, bis wir vom Zelt zurück zum Feuer kamen, war sie schon hineingeräumt worden, weil ein starker Wind aufgekommen war. Ausser uns sassen ein holländisches Paar und 6 Travel agents sowie Stefan Brückner, der Eigentümer von Wolwedans am Tisch. Und neben uns saß Hella, die wir beim Umfulana Jubiläum knapp 2 Wochen zuvor in Kürten getroffen haben. Sie hat dort für Walking Safaris in Zambia geworben. So trifft man sich wieder. Die Travel Agents waren eine von 8 Gruppen, die einige Zeit mehrere afrikanische Staaten bereist haben und sich abschließend in Kapstadt zu einer Konferenz trafen. Es gibt weißlich Schlimmeres an Jobs.   

Der Wind wurde in der Nacht nicht weniger, es fühlte und hörte sich so an, als ob das ganze Zelt abheben könnte.

Schlaflos in Wolwedans.

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