10. Oktober: Nossob

Der Tag fing früh an, Abfahrt war 5 Uhr 30. Zuerst mit Scheinwerfer, dann mit Sonnenlicht. Aber viel zu sehen gab es nicht. Eine spotted Hyena (Tüpfelhyäne), ein paar Kudu auf der Düne, ein Hase und das war es auch fast schon.

Beweisfoto 1: Tüpfelhyäne

Beweisfoto 2: Kudu

Das Beste waren Gnus, die aus lauter Übermut Fangen gespielt haben. Das hat gestaubt wie wild, und die ziemlich einfältig aussehenden Tiere haben eine völlig neue Seite gezeigt.

Gnus beim spielen
Gnus beim spielen

Nach der Rückkehr haben wir uns eine Weile in den Hide am Wasserloch begeben. Es war Vogeltrinkzeit. Der Hauptteilnehmer, ein relativ kleiner unscheinbarer Vogel mit rotem Schnabel. Weil er so klein ist, kommt er immer mit seinen Verwandten und das sind in Summe mehrere Tausend.

Wer sich vor Hitchkocks Vögel fürchtet, darf hier nie sein. Tausende Vögel im Formationsflug. Nur ein Video kann das wiedergeben

Wenn die alle starten, wird es dunkel und laut, sehr laut. Dazu noch die Namaqua Sand Grouse, die saugen ihr Brustgefieder voll mit Wasser, um es den Nestlingen zu bringen. Auch sie kommen immer in Gruppen mit vielen Dutzend Vögeln. Dazu noch zweierlei Tauben in größeren Mengen. Und dazu ein Schakal, der Hunger auf die etwas größeren Sand Grouse hatte und gelegentlich ein Greifvogel, der nie etwas erwischt hat, da er sich nicht auf ein Opfer in dem Gewimmel konzentrieren kann.

Fuchs, äh, Jakal Du hast die Gans, äh Sand Grouse gestohlen!

Es ist ein ohrenbetäubendes Konzert, ein Spektakel. Wer Hitchcocks „Vögel“ gruselig findet, wird hier Angstzustände haben.

Leider ist das Video viel zu groß, um es mit diesen Verbindungen hier hochzuladen (275MB). Es kommt nach, sobald es stabiles Netz gibt.

Später am Tag sind wir Richtung Norden los und haben wenig gesehen, bis wir an das Wasserloch mit den vielen Adlern kamen. Es waren Bateleure. Was für ein Schauspiel, meist 3 oder 4 am Wasserloch, der Rest in der Luft. Jungvögel beim Fliegen lernen.

Sekretär oder Gnu, wer hier mehr Respekt vor dem anderen hat ist unklar, wobei Gnu sich durchgesetzt hat.
3 mal Bateleur am Wasserloch
Adlerflugkurs. Flügel ausbreiten. Junger Bateleur
Bateleur, einer der schönsten Adler des südlichen Afrikas.

Abends gab es noch eine veritable Sandhose und einen Schakal, der vor unserer Terrasse den Sand nach Leckerbissen durchsucht hat.

Die Fliege. Eine Landpage.
Sandhose. Das Wetter ist ziemlich hart hier.
Blick nach Süden, Richtung Wasserloch und „Zentrum“ von Nossob Camp
Blick nach Norden von unserer Terrasse. Die Schneise links ist die Straße nach Norden, die bevor unsere Unterkunft gebaut wurde direkt durch die Terasse ging. Unser Navi will noch immer so fahren….
Jakal vor unserem Haus. Kam bis auf 3m an uns heran und hat sich null für das auf der Terasse interessiert.
und sie sind mit den Hunden verwandt….

Damit ist ein ereignisarmer Tag am Nossob zu Ende.

Ein Gedanke zu „10. Oktober: Nossob

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