20.09.2020 Kloster Chorin und Fahrt nach Ramin

Nach dem Frühstück mussten wir weniger als 1 Stunde fahren, um das Kloster Chorin zu erreichen.

Ab seiner Gründung 1272 hat es hat um die 280 Jahre die Funktion eines Klosters innegehabt. Nach der Reformation wurde es landwirtschaftlich genutzt – etwa 225 Jahre, bis der Architekt Karl-Friedrich Schinkel mit seinen Bemühungen begann, von der preussischen Fürstenfamilie Geld zu erhalten, um das Kloster aus dem desaströsen Zustand herauszubringen.

Der Südflügel war nicht mehr zu retten, alles in allem ist es immer noch eine sehr imposante Anlage und wird als „Ruine unter Dach“ bezeichnet, in der viele Konzerte stattfinden.

Weiter ging es dann zu dem Aussichtsturm, den wir am Tag davor bereits besucht hatten am Grimnitzsee, an dem heute einiges mehr los war, viel mehr Kormorane, Graugänze, Möven und Schwäne. Die diebischen Möven haben für viel Durcheinander gesorgt.

Der nächste Aussichtspunkt war weniger erfolgreich, weil an diesem See so gut wie gar keine Wasservögel zu sehen waren.

Die Straßen sind teilweise sehr abenteuerlich, Kopfsteinpflaster, teilweise noch einem sandigen Abschnitt auf der einen Seite, Betonplatten mit Grassnarbe und immer wieder Baumalleen, die scheinbar nicht enden.

Bevor wir zu unserer nächsten Unterkunft nach Ramin (550 Einwohner) fuhren, haben wir den e-Golf im 20 km entfernten Pasewalk bei einem VW-Händler aufgeladen. Der alte Gutshof in Ramin mit 4 “Zimmer“ ist sehr urig, wir sind im ehemaligen Schweinestall mit großzügigem Schlafbereich, Wohnzimmer mit Küchenzeile sowie einem Gartenanteil mit Feuerstelle untergebracht. Der große Garten mit Swimmingpool und vielen Sitzgelegenheiten ist sehr gemütlich gestaltet. Ein Platz zum Wohlfühlen also. Ein kleiner Kater gehört zur Familie der Besitzer.

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