Namibia 2018 mit KTP

Die nächste Reise kommt bestimmt und hier ist sie:

In drei Wochen von Windhoek nach Windhoek. Laut Routenplaner sind es 2589km, d.h. bis wir fertig sind es ca. 3000km oder 1000km pro Woche. Es wird diesmal wieder eine Wüstentour, wobei es nicht sehr tief in die Namib geht, trotzdem aber rote Dünen im Programm sind. Es gibt gleich zwei Premieren, die erste wir fliegen mit Air Namiba ab Frankfurt direkt nach Windhoek. Dadurch kommen wir früh Morgens an und fliegen am Abend zurück, das sind in Summe fast zwei Tage mehr in Namibia gegenüber den Flügen über Johannesburg.

So sieht es aus, wenn man die Daten des Routenplaners nach Google Earth kopiert.

Die zweite Neuerung ist, dass wir eine Woche als Selbstversorger im KTP (Kgalagadi Transfrontier Park) unterwegs sein werden. Der Park befindet sich in Südafrika. Es ist also wieder eine Reise über eine afrikanische Landgrenze. Allerdings soll es hier recht einfach zugehen, da wir wieder über den selben Grenzposten zurück nach Namibia reisen und so eine vereinfachte Grenzabfertigung stattfindet.

Die Etappen

1. Windhoek

Palmquell Lodge – Vom Flughafen kurz in die Stadt – 1 Nacht

2. Neuras Wine & Wildlife Estate

Erster Stopp im Namib-Naukluft Gebiet, geplant sind Spreethogte Pass und Apfelkuchen in Solitaire – 2 Nächte

3. Wolwedans Dune Camp

Ein traumhaftes Camp, hier waren wir schon einmal – 3 Nächte

4. Kanaan Naankuse Desert Retreat

An der berühmten D707 – 3 Nächte

5. Fish River Lodge

An der Kante des Fish-River-Canyon, angeblich der zweitgrößte Canyon der Welt nach dem Grand Canyon – 2 Nächte

6. Alte Kalköfen Lodge

Auch hier waren wir schon, hier gibt es Fleisch für die Selbstversorgung – 1 Nacht

7. KTP: Kalahari Tented Camp

Ein Wilderness Camp im Park, ohne Umzäung – 2 Nächte

8. KTP: Nossob Camp

Fast schon in Botswana – 2 Nächte

9. KTP: Twee Rivieren Camp

Das größte Camp im KTP – 2 Nächte

10. KTP: Mata Mata Camp

Direkt am Eingang/Grenzübergang, so kommen wir am nächsten Morgen schnell los – 1 Nacht

11. Red Dunes Lodge

Auf „halben“ Weg zum Flughafen, nochmal 2 Nächte mit Bedienung

12. Rückflug

 

Wir werden hier natürlich wieder berichten, da wir zumindest ausserhalb des KTP immer WLan haben sollten.

360 Grad Panoramen von Africa on Foot

Es gibt zwei neue 360 Grad Panoramen. Jetzt sind die Panoramen vom 10. Mai, der Africa on Foot Lodge fertig geworden. Einmal das Haupthaus und einmal das Baumhaus.

Wie immer aufs Bild klicken und ein neues Fenster geht auf mit dem steuerbaren Inhalt. Nutzt das Mausrad zum zoomen und die linke Taste um den Bildausschnitt zu ziehen. Rechts oben ist der Knopf für eine Vollbilddarstellung. Die Bildgröße ist auf 8MB begrenzt, darum sind sie nicht in der maximalen Auflösung zu sehen.

Africa on foot Haupthaus, an der langen Tafel gabs Essen, hinter dem Baumstamm ist die Bar, die Kamera steht in der Lounge.

 

Africa on foot Baumhaus, hier kann man wenn es warm ist auch die Nacht verbringen, Wohn und Esszimmer ist ein Stockwerk tiefer

Wieder Daheim

Wie aus den 360 Grad Panoramen zu sehen ist, sind wir wieder zu Hause. Die Reise war nicht sehr lange, aber sehr schön und interessant und wir sind müde aber gesund und munter am Dienstag Morgen um 10 Uhr in Stuttgart gelandet.

Wonderview

Ein bisschen Statistik:

Gefahren sind wir 2315km nach Navi (2312km plus 3km am Anfang, als das Navi noch nicht wusste wo es ist) mit einem Nissan X-Trail. Wohl mit 2,0l 106kW, zumindest hat er wie ein kleiner 4-Zylinder gejault beim Beschleunigen.

Spritverbrauch 7,55l/100km (8,3l verbraucht das Auto laut cars.co.za). Gesamt getankt 175,5l, Kosten dafür 181,15€

Maut auf der N1, N4 und R21: 317,39 ZAR ungefähr 21,5€

Laut Navi waren es 2312km (plus ein paar am Anfang, als das Navi noch nicht genug Satelliten hatte) 2340km laut Avis

Insgesamt waren wir etwas über 15 Tage im Land, und davon 1 Tag und 16h fahrend mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 57,4km/h.

Eine Höhendifferenz von ca. 20km hoch und wieder runter haben wir hinter uns gebracht, der höchste Punkt, der Log Tom Pass kurz vor Sabie, 2141m über Meer, der Tiefste, das Pafuri Camp, 202m über Meer.

Es wird noch ein paar Panoramen geben, die werden so veröffentlicht, wie sie fertig werden, da sich einige ein wenig widerspenstig darstellen…

Wir danken allen treuen Abonnenten, Lesern und Kommentarschreibern fürs dabei sein.

Bis zum nächsten Mal, wenn es nach Namibia und in Kgalagadi Transfrontier Park, kurz KTP, geht.

21. Mai: Heimreise

Wir verzichteten auf eine letzte Rundfahrt durch das Reservat und entschieden uns für Frühstück um 8:30 Uhr.

Es war ein Traum, aber seht selbst. Unten die Handybilder davon.

Danach haben wir noch einen Rundgang durch die anderen Chalets gemacht und uns dann verabschiedet.

Die Fahrt zum Flughafen war Ereignisarm, genauso wie die Rückgabe des Autos. Die Rechnung ist aber noch nicht da, das Auto hatte einen sogenannten e-Tag, mit dem die Maut auf den Autobahnen abgerechnet wird. Das Ding ist eine Streichholzschachtel große Plastikkiste, die an der Windschutzscheibe angeklebt ist und unter Mautbrücken oder Mautstationen mit Schranke piepst und gut ist, bzw. die Schranke öffnet sich. So eine Technik wird es in Deutschland nie geben, das ist zu einfach.

Inzwischen sind wir in der Lounge und warten auf das Boarding.

20. Mai: Wild&Free Game Lodge

Den letzten Tag im Busch wollten wir nicht ganz so früh beginnen wie sonst, Abfahrt war auf 7 Uhr angesetzt, mit einem Tee und Keksen vorher. Der Guide hatte wohl irgendwelche Probleme und kam erst gegen 7 Uhr 45 an. Egal, dann halt später los und später zurück. Erstmal hat das Auto gestreikt, Batterieklemme war lose, das kennen wir von Botswana….

Es war sehr ruhig, das heisst keine Tiere zu sehen. Dann kam über Funk, dass die Elefanten gesichtet wurden (Wild&Free ist in dem Mabula Game Reserve Gebiet, das komplett umzäunt ist und die Tiere nicht weg können). Wir also einmal quer durch das Gelände zu den Elefanten. Wir mussten uns hinten anstellen, da die Anzahl der Autos zu groß war.

Nach den Elefanten gab es Tee und Kekse an einer Ecke mit Elektrozaun. Afrika kann auch schön sein…. Da die Elefanten in der Zwischenzeit beschlossen hatten, zügig in unsere Richtung zu gehen, haben wir die Pause auch zügig beendet.

Danach ging es aber los, insgesamt 7 White Rhino, etliche Antilopen und Vögel und gegen 11 waren wir zurück.

Die Siesta konnte mit Vogelbeobachtung vor dem Chalet verbracht werden. Nach einem Light Lunch (Sparerips, Coleslaw und ein gemischter Salat mit Avocado) und toller Aussicht ging es auf den Nachmittagsdrive.

Ein Gast hat ins Gästebuch reingeschrieben. „Man läuft in die Wild&Free Lodge rein, und muss wieder rausgerollt werden“ . Dem ist nichts zuzufügen. Mehr lesen