Abschluss

20. Juli 2019

Der letzte Tag war verhältnismäßig einfach. Frühstücken, ins Taxi zum Flughafen, heim fliegen. Taxi nach Hause.

Wie gesagt, verhältnismäßig. Zuerst das Thema mit der Zeitverschiebung. Das Flugzeug fliegt um 12 Uhr 45. Nicht um 11 Uhr 45. Also kommt das Taxi eine Stunde zu früh. Macht aber nix, am Check-In ist schon eine Schlange.

Lufthansa hat schon am Vortag gesimst, dass sie leider kein Catering anbieten können….

Auf dem Flug kamen wir in heftige Turbulenzen. Wie sich später herausstellte war das Gewitter dafür verantwortlich, dass unser Flieger von Frankfurt nach Stuttgart aus Hannover nicht weg kam. Also durften wir im schönsten Wartebereich des Frankfurter Bahnhofs, ähhh Flughafen warten, bis es weiter ging.

So kamen wir etwa 2h später zuhause an als wie geplant. Egal, wir sind wieder da.

Fazit:

Es waren drei feucht-kalte Wochen in einer grandiosen Landschaft. Das beste Seafood, das wir je auf dem Teller hatten. Ja wir kommen wieder, vor allem auf die Hebriden (gesprochen Häb-brie-dies, wobei das b ganz kurz ist, und die i werden etwas lang gezogen).

Unsere gefahrene Strecke

Im Screenshot der Garmin Karte sieht man schön, wo wir überall waren. So wie hier dargestellt waren es 2464km, allerdings sind da die Fähren mitgezählt. Laut Mietwagenabrechnung waren es aber immer noch 2305km.

Wir bedanken uns fürs mitfahren und kommentieren. Bis zur nächsten Reise.

Katja und Andreas

Edinburgh – Botanischer Garten

19.07.2019

Wie so oft, war das Wetter durchwachsen. Wir sind die etwa 3,5km vom Guesthouse zum Royal Botanic Garden gelaufen. Dank Google Maps auf dem Handy ganz ohne jeden Umweg.

Unterwegs gab es nette Nebenstraßen und eine Statue im Bach, auf der ein Eisvogel landete.

Gloucester Lane Edinburgh
Skulptur im Bach (Water of Leith – Stockton Bridge) mit Eisvogel
Skulptur im Bach (Water of Leith – Stockton Bridge)

Im Garten selbst waren Rhododendren und Azaleen schon weitestgehend verblüht, so dass der Blütenreichtum etwas knapp war. Dafür gab es eine Ausstellung zum Thema Microsculpture. Hier geht es um extreme Makroaufnahmen von Insekten des Fotografen Levon Biss. Das Ergebnis besteht aus 8-10.000 Einzelbildern, die vor schwarzem Hintergrund dargestellt wurden. Ein 20mm großes Insekt auf Acryl mit den Abmessungen 2,5 x 1,5m ohne dass man auch nur ansatzweise ein Pixel erkennen könnte ist extrem beeindruckend.

Nepalecke (Royal Botanic Garden)
Eine Art Hortensie mit mindestens 3 Hummeln auf diesem Bild (Royal Botanic Garden)
Möve auf einem roten Sonnenschirm im Terrace Cafe (Royal Botanic Garden)

Licht und Schatten gab es für ein paar Fotoexperimente.

Licht und Schatten I (Royal Botanic Garden)
Licht und Schatten II (Royal Botanic Garden)

Kaum waren wir zum Essen unter Dach, gab es auch den nächsten Wolkenbruch.

Water of Leith (mit Graureiher und Ente)

Abends zuerst in der falschen Kneipe gelandet, da war es so laut, dass man sein eigenes Wort nicht verstanden hat. Nach einem sehr guten Gin & Tonic sind wir weitergezogen. Beim Italiener schräg gegenüber gabs noch Platz (das müsste mal jemand in D versuchen, so ein Restaurant zu bestuhlen…) und den eindeutig besten Espresso Schottlands.

Damit bleibt nur noch ein Frühstück und die Rückreise.

Von Arrochar nach Edinburgh

18.07.2019

Die letzte Fahrt mit unserem Mietwagen war recht unspektakulär. Es ging direkt zum Flughaften nach Edinburgh, um das Auto zurückzugegeben.

Da wir genug Zeit hatten, haben wir einen Stopp in Sterling eingelegt, um das dortige Schloss zu besichtigen. Schliesslich kommen hier alle schottischen Könige und Königinnen der letzten 500 Jahr her.

Die Anlage ist ganz nett, und recht gut erhalten. Alle Bilder (die sich sehr ähneln) im Fotoalbum. Hier nur beispielhaft Eines.

Stirling Castle

Die Rückgabe des Autos war problemlos, selbst unser leicht beschätigter Stossfänger war eher so, dass wir darauf bestanden haben ihn aufzunehmen….

Das Taxi in die Stadt war elektrisch, die Unterkunft liegt zwischen Castle Hill und Usher Hall und mit Blick auf die Burg. Essen waren wir in einer recht modernen Bar, wo das arbeitende Volk sein AfterWork gefeiert hat.