28. September: Elim Dune und Ankunft Wolwedans

Nach dem Frühstück haben wir nicht sehr lange gebraucht, bis wir unterwegs waren. Die Straßen haben sich von ihrer schlechtesten Seite gezeigt. Es war wahnsinnig rumpelig und der Grader war hier schon sehr lange nicht mehr. Nach ca. einer Stunde Schüttelei waren wir am Eingang des Sossusvlei NP angekommen. Nachdem wir die Eintrittsgebühr beglichen haben, sind wir 4km weiter zum Parkplatz der Elim-Düne gefahren. Hier waren wir ganz allein. Da es schon deutlich nach 10 Uhr war, war die Temperatur schon auf über lauschige 25 Grad angestiegen.

Mit etwas Wasser haben wir uns auf die Düne gewagt. Es war viel anstrengender als gedacht und da es keinerlei Schatten gab, mussten wir deutlich vor dem Gipfel wieder umdrehen. Mehr lesen

27. September: Neuras 4×4 Selfdrive und Cheetah Feeding

Nach dem Frühstück haben wir die Einweisung und ein Funkgerät bekommen „Falls wir Hilfe brauchen“. Dann ging es los zum 4×4 Self-Drive, der anfangs die gleiche Strecke wie der gestrige Sundowner war.

Nach wenig anspruchsvoller Fahrt kam rechts eine schöne Aussicht und wir haben das Auto mitten auf der Spur abgestellt, es war ja ausser uns niemand in der Nähe. Wir sind vor an die Kante und haben die staubtrockene Landschaft genossen. Mehr lesen

20. Mai: Wild&Free Game Lodge

Den letzten Tag im Busch wollten wir nicht ganz so früh beginnen wie sonst, Abfahrt war auf 7 Uhr angesetzt, mit einem Tee und Keksen vorher. Der Guide hatte wohl irgendwelche Probleme und kam erst gegen 7 Uhr 45 an. Egal, dann halt später los und später zurück. Erstmal hat das Auto gestreikt, Batterieklemme war lose, das kennen wir von Botswana….

Es war sehr ruhig, das heisst keine Tiere zu sehen. Dann kam über Funk, dass die Elefanten gesichtet wurden (Wild&Free ist in dem Mabula Game Reserve Gebiet, das komplett umzäunt ist und die Tiere nicht weg können). Wir also einmal quer durch das Gelände zu den Elefanten. Wir mussten uns hinten anstellen, da die Anzahl der Autos zu groß war.

Nach den Elefanten gab es Tee und Kekse an einer Ecke mit Elektrozaun. Afrika kann auch schön sein…. Da die Elefanten in der Zwischenzeit beschlossen hatten, zügig in unsere Richtung zu gehen, haben wir die Pause auch zügig beendet.

Danach ging es aber los, insgesamt 7 White Rhino, etliche Antilopen und Vögel und gegen 11 waren wir zurück.

Die Siesta konnte mit Vogelbeobachtung vor dem Chalet verbracht werden. Nach einem Light Lunch (Sparerips, Coleslaw und ein gemischter Salat mit Avocado) und toller Aussicht ging es auf den Nachmittagsdrive.

Ein Gast hat ins Gästebuch reingeschrieben. „Man läuft in die Wild&Free Lodge rein, und muss wieder rausgerollt werden“ . Dem ist nichts zuzufügen. Mehr lesen

18. Mai: Immer noch Sigurwana

Heute ging es nach dem Frühstück erst mit dem Auto den Berg hoch, dann gab es eine Runde zu Fuß. Hauptdarsteller waren Giraffen, die wir sowohl aus dem Auto, wie auch zu Fuß sahen. Das Highlight waren Zebras, von denen eines uns offensichtlich bemerkt hat, aber nicht so recht wusste ob wir gut oder böse sind. Es hat uns angeschaut, mit dem Kopf und den Ohren gewackelt, geschnaubt. Kam ein par Schritte näher um dann davon zu rennen. Sehr lustig.

Auf der Rückfahrt gab es Bushmann (San) Zeichnungen zu bewundern und eine Bush-Pig Sichtung. Sie sehen eher aus wie Hausschweine, sind aber sehr schnell weg.

Am Nachmittag kamen neue Gäste und die Freundin von Dany. Damit hat sich die Zahl der Anwesenden drastisch erhöht. Zum Sunddowner sind aber nur die Manger und wir gefahren. Mehr lesen

17. Mai: Sigurwana

Der Ablauf auf Sigurwana ist deutlich entspannter als bisher. Um 8 Uhr Frühstück, um 9 Uhr 30 in den Busch. Am Morgen war eine Walking Safari angesagt und es ging von der Lodge aus los.

Zuerst die Garten-Impalas, also die, die immer auf dem Grundstück übernachten. Die haben sich schon etwas an die Anwesenheit (und Ungefährlichkeit) der Menschen gewöhnt und man kann ohne sie zu beunruhigen bis auf 5m an sie heran. Zu Fuß sind Impalas plötzlich recht groß.

Das eigentlich Interessantere sind die kleinen Dinge, Geräusche und Gerüche, die man zu Fuß viel besser mitbekommt. Dany zeigte uns kleinste Schmetterlinge und winzige Reptilien am Wegesrand, Peter erklärte uns, was aus den vielen Spuren zu lesen war.

Leider war das Wetter so schlecht, dass keine Geier am Vulture-Pool waren. An diesem Ort kommen bei gutem Wetter jeden Tag Geier um zu trinken und sich zu reinigen. Das konnten wir nur an Hand der Spuren sehen. Beim nächsten Mal sind sie bestimmt wieder da.

Danach kamen Giraffen und Velvet Monkey, wobei die letzteren sich sehr unbeeindruckt von unserer Anwesenheit bewegt haben, aber immer wieder neugierig zu uns schauten.

Die Nachmittagsfahrt geht immer bis in die Dunkelheit. Wir sind in den Grasflächenteil des Lodgegeländes gefahren, aber die Tiere waren weg. Offensichtlich gab es zu viel Leopardenaktivität (wir haben nur die Spuren davon gesehen) und die Tiere haben sich versteckt. So gab es nur ein paar Kudus und einen Sundowner unter einem riesigen Feigenbaum.

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15. Mai: Mapungubwe National Park

In der Nacht hat es stark geregnet. Auch am Morgen wollte es nicht aufhören. Heute wollen wir mal etwas Kultur geniesen und die UNESCO World Hertiage Site Mapungubwe Hill besichtigen. Wir mussten um 6 Uhr 45 am Gate sein (11km Dirt Road, jetzt mit großen Pfützen und Tieren, die Sonne wäre um 6 Uhr 35 aufgegangen, es war also noch ziemlich duster). Dort erstmal die Aussage, dass es regnet und dass man nicht wisse, ob die Tour überhaupt stattfindet. Aber 5 vor 7 kam ein Auto, und es wurde erstmal trocken gewischt.

Pünktlich um 7 ging es los, ausser uns beiden noch Jonathan, der einheimische Guide,. Sonst wollte niemand so früh Kultur.

Nach ca. 6km Autofahrt mit einigen Erklärungen und ein paar Tiersichtungen, sind wir ausgestiegen und zum Hügel gelaufen. Der Mapungubwe Hill heisst so, weil es dort mal sehr viele Schakale gegeben haben muss. Die Geschichte des Hügels ist einfach, zwischen ca. 1220 und 1290 haben auf dem Hügel die Königsfamilie gewohnt, die 5000-8000 Untertan unten im Tal. Es wurde Handel mit Arabien und China getrieben, das belegen Grabbeigaben. Es wurden 3 Königsgräber mit Glasperlen und anderen nicht einheimischen Dingen gefunden.

Die kurze Glanzzeit des Hügels ging wohl in einer Trockenheit/Krankheitswelle zu Ende und die Herrscher zogen in das Gebiet des Greater Zimbawe, eines der größten afrikanischen Reiches, bevor die Weissen kamen.

Der Regen hat pünktlich aufgehört und wir konnten die Ausgrabungsstätte und den Hügel besichtigen. Es ist nichts von Wert mehr da, entweder durch Grabräuber oder das Museum von Pretoria wurde alles mitgenommen. Eines der berühmtesten Artefakte ist ein goldenes Nashorn, das dort gefunden wurde.

Die Aussicht vom Hügel ist atemberaubend, die Bilder geben es das zur sehr begrenzt wieder. Man kann verstehen, dass die Könige da leben wollten.

Danach gab es ein Frühstück im Restaurant. Das war erstaunlich gut, für die Umstände. Es war ja schon der Bacon aus…

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12. Mai: Ankunft im Pafuri Camp

Das La Lechere Guesthouse ist sehr nett gestaltet, das Zimmer und die Dusche sind sehr gut und auch das Frühstück war empfehlenswert. Wer also in Phalaborwa mal den Krüger besuchen möchte, hier kann mans aushalten.

Die Fahrt in den Norden war wieder mal sehr eintönig, bis es Schilder gab „Achtung Hippos“. Mitten in der Landschaft. Aber siehe da, ein kleiner See, mit vielen Seerosen und Vögeln, hatte auch ein paar Hippos drin. Allerdings waren die Kameras gut weggepackt, dass es nur Erinnerungen und keine Bilder gibt.

Gegen Mittag kamen wir am Punda Maria Gate an, und durften den Eintritt bezahlen. Jetzt waren wir wider im Krüger Park.

Der Game Drive durch den Park war dank der Mittagshitze recht Tierarm (die verstecken sich alle im Schatten, warum nur bei 32 Grad?)

Gegen 15 Uhr kamen wir am Pafuri Camp an. Es war Liebe auf den ersten Blick. Hier könnten wir wochenlang bleiben. Das Camp liegt auf Stelzen gebaut am Flußufer, unten Krokodile und Wasservögel, gelegentlich laufen Leoparden und Elefanten vorbei. Nyalas und Waterbuck springen auch rum. Die Unterkunft eines der Luxuszelte mit Strom und Wasseranschluss, sowie einer Aussendusche mit Sicht auf den Fluss. Die Plattform auf der das Zelt mit Veranda steht ungefähr 8x10m groß, die Nachbarn ausser Sichtweite. OK, der Weg zum Essen ist sehr lang.

Zeit das Ganze zu geniesen hatten wir nicht, ab 15 Uhr 30 gibt es High-Tee und um 16 Uhr geht der Abendgamedrive los.

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11. Mai: Phalaborwa

Die Prozedur war wie am Vortag. Allerdings waren neue Gäste dabei, die eine 11-jährige Tochter hatten. Mindestalter bei der walking Safari ist aber 16. manche Tiere betrachten kleine Menschen als Beute, warum das aber am Alter liegen soll, ist nicht zu erkennen. Und ob Erwachsene im Ernstfall besonnener als Teenies reagieren, muss auch erst bewiesen werden. So wurde eine normale Fahrsafari und eben der Walk angeboten. Am Ende waren es nur vier Gäste, die laufen wollten. Darum gab es nur einen Guide, wieder Enoch.

Wir fuhren los, es hatte noch Nebel, das gab eine ganz besondere Stimmung. Der Nebel verzog sich kurz nach Sonnenaufgang und es hatte Tau auf den Pflanzen und Spinnenweben.

Auch heute sollten die Büffel das Erste werden, obwohl wir beim Fahren schon Elefanten gehört hatten. Diesmal waren ganz kleine Büffelkälbchen dabei, leider im hohen Gras kaum zu erkennen.  Nach einigen Minuten sagte Enoch, es wäre Zeit zu gehen, da die Tiere uns diesmal nicht bemerkt hatten.

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10. Mai: Africa on foot

Für die Walking Safari kam um 5 Uhr 30 Uhr der Wecker (Tok Tok, are you awake?), um 6 Uhr ging es los. Im Winter ist es so spät, im Sommer kommt der Weckruf um 4 Uhr 30, was haben wir doch für ein Glück.

Eine kurze Fahrt im Auto, dann kam die Einführung von Enoch, der als Tracker und Guide bereits seit 37 Jahren arbeitet und dann konnten wir mit dem Fussmarsch starten. JC (Juhan Carlos, amerikanischer Aussteiger) war als 2. Mann mit 2. Gewehr mit, zusammen sind wir 11 Personen gewesen, die den Busch unsicher gemacht haben.

Kurzes Video. Verwackelt, rechts 30m weiter die Büffel.

Es gab sehr oberlehrerhafte Erklärungen zu Spuren und Pflanzen, man konnte den Eindruck gewinnen, Enoch mag das Greenhorn JC wissen lassen, dass er vielmehr weiss. Nunja, inhaltlich war es sehr aufschlussreich, allerdings wissen wir nicht so genau wie wir im Alltag Spuren von Hyänen und Leoparden auseinanderhalten werden, sie sind so selten in Sindelfingen 😉

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