Guided Camping Tour Palmwag Concession Tag 3

22. März 2017

Nach dem Frühstück packten Brian und Magnus alles zusammen und wir starteten zu unserem nächsten Camp im Tal des Mudirib Rivers.

Die Landschaft veränderte sich sehr während des Fahrens, die Erhebungen bestehen jetzt aus schräggestelltem Sedimentgestein. Wir standen an einigen sehr beeindruckenden Aussichtspunkten mit 360° Sicht. Ein Rhino bekamen wir auch zu sehen.

Unser Campingplatz war gewissermaßen rundum von Hügeln eingeschlossen. Leider waren uns die vielen Fliegen, die seit Dienstag abend um uns herumschwirrten, gefolgt. Bei 42° C eine schnelle Brotzeit, Brian und Magnus begannen mit dem Campaufbau.

Nachdem es mit den Fliegen kombiniert mit der Hitze unerträglich wurde, fuhren wir in Richtung des Hoanib Riverbeds zu einem Wasserloch. Das Plantschen wurde aber ersatzlos gestrichen, da wir schon einige Kilometer davor in einen Sandsturm kamen.

Laut Brian hatte er so etwas hier noch nie erlebt und somit war dies eine Fahrt in einer anderen Dimension. Wären wir selbst gefahren, wären wir höchstwahrscheinlich umgedreht.

Einige Giraffen waren zu sehen, sonst ausser frechen Affen keine größeren Tiere. Also irgendwann wieder umgedreht und erst mal zum Duschen.

Brian stöberte mit Schwarzlicht kleinere Skorpione auf (es gibt in Namibia 2 größere Arten, deren Stiche gefährlich sind, diese waren nicht darunter).

Super leckeres Abendessen, am Feuer sitzen und den Regen hören, der ganz leise und aus einzelnen Wolken aufs Zelt prasselt. Dadurch kühlte es in der Nacht nicht ab, es wurde bis zum nächsten Morgen sehr schwül.   

Guided Camping Tour Palmwag Concession Tag 2

21. März 2017

Mit einem ausgiebigen und leckeren Frühstück (da bleibt kein Wunsch offen, und das mitten im Nichts) begann der Tag um 7 Uhr, warmes Wasser zum Duschen (Wasser in einem Eimer, 12V Pumpe und Duschkopf an Kupferrohr gelötet … eine tolle Konstruktion!) gab es auch und um 8 Uhr ging es los zum Gamedrive.

Das Rhino, das wir gestern abend gesehen hatten, konnten wir nochmals beobachten. Wir fuhren zu verschiedenen Wasserstellen, aber die Wüstenelefanten, und auch alle anderen Verdächtigen konnten nur anhand ihrer Hinterlassenschaften nachgewiesen werden und ließen sich nicht blicken.

Nach Mittagessen und Pause ging es 2 weitere Stunden auf Suche nach Elefanten, aber die Sichtungsfee war nicht gnädig. Es gibt hier gerade keine vierbeinigen Säugetiere. Drei Zebras von sehr weit waren die Ausnahme zur Regel.

Mit Magnus fuhren wir zu einem wunderschönen Fleckchen für den Sundowner, und Brian war der große Kochkünstler an diesem Abend. Trotz einiger Wölkchen war der Nachthimmel an diesem Abend mindestens genauso schön wie der gestrige.

Heute haben wir den Temperaturrekord von mindestens 40 Grad Celcius geschafft. Die Fiegen scheinen das zu lieben und waren in einer unvorstellbaren Menge da. Als es kurz vor Sonnenuntergang ein Gewitter geben hätte können, kamen auf ein Mal viele Schmetterlinge und Libellen an unsere Baumgruppe. Sowas haben wir noch nie gesehen. Leider sind die Bilder davon nicht ansatzweise Aussagekräftig….

Guided Camping Tour Palmwag Concession Tag 1

20. März 2017

Wir waren recht gespannt, wie wir mit den Guides für die Campingtour zusammen kommen würden, unsere Reisebeschreibung war extrem nichtssagend.

Es stellte sich als total unproblematisch heraus: der Landrover stand gepackt vor der Palmwag-Lodge, als wir gegen 9:30 Uhr aus dem Etendeka Mountain Camp eintrafen. Da wir die einzigen Gäste auf der Tour waren, ging es auch gleich los. Es sollten 2 Nächte in einem Camp, und dann die Weiterfahrt zu einem zweiten Camp mit einer Nacht folgen.

Wir waren ca. 2 ½ h unterwegs zum Campingplatz Kai-Ais, wo wir für die nächsten 2 Nächte das Lager aufschlugen (wir beide schauten zu, Brian und Magnus arbeiteten). Ein Zelt für uns mit Feldbetten, davor 2 Waschplätze, ein Zelt für Magnus (Brian schäft immer auf dem Dach des Fahrzeugs), und in unsere Ecke kamen noch eine Dusche sowie eine Buschtoilette.

Nach Picknick und Siesta gab es die erste Erkundungsfahrt, auf der wir auf ein Nashorn stießen Brian wollte uns an einer Wasserquelle gerade etwas über die Geologie erzählen, als er meinte, wir sollten ganz langsam zum Auto zurückgehen. Unter einem Baum sehr nah von unserem Standort lag ein Nashorn, die 4 Füße uns entgegenstreckend und schlief wohl; es stand nach einer Weile auf, als wir bereits im Fahrzeug saßen.

Wir fuhren einmal um den Block und gingen dann aus anderer, erhöhter Position noch zu Fuß Richtung Rhino, das mit Trinken und Grasen beschäftigt war und konnten es aus ca. 50m relativ lange beobachten.

Zurück im Camp roch es schon verlockend nach Essen, Magnus und Brian kochen riesige Portionen, alles sehr lecker, aber es könnten noch recht viele andere mitessen. Abschließend saßen wir beim Feuer zusammen, der Sternenhimmel war mal wieder überwältigend. Es war sehr warm (36-38 Grad) und langsam kamen die Fliegen.

Leider sind die meisten Tiere dem Regen entgegen gezogen, so dass die Wüste sehr arm an 4-Beinern war.

Etendeka Mountain Camp

19. März 2017

Nach dem Frühstück in großer Runde reisten 11 Gäste ab.

Mit den beiden anderen Deutschen und Boni ging es 3 ½ Stunden spazieren, was sehr interessant war mit den vielen Erklärungen zu Bäumen , Pflanzen, Vögeln und vielem mehr.

Mittagessen, Siesta und am späten Nachmittag ein schöner Sundownerdrive durch das Etendeka-Gelände. Wir konnten recht viele Zebras und Oryx  beobachen, die aus dem Palmwag-Gebiet nach Etendeka gewandert sind, weil es hier geregnet hat und dort nicht.

Leider sind die Bilder nicht ganz so leicht auszusuchen, deswegen nur wenige Tiere.

Onguma/Etosha Tag 2

10.03.17

Frühstück gab es gemütlich um 8:00 Uhr, nur wir beide, dann ging es auf eigene Faust in den Park, gestern waren wir rund um Namutoni unterwegs gewesen, heute fuhren wir Richtung Halali. Wir konnten ein Rhino ziemlich lange beobachten, wie es über die Ebene zog, schließlich die Straße querte und letztendlich im Gebüsch verschwand. Von allen Urlaubstagen ist dies der bisher sonnigste, bis 30° C warm, also beste Fotos garantiert. Die Pans sind mit viel Wasser gefüllt, ein Anblick, den wir so nicht kannten. Ein Guide hielt uns an und fragte, ob und welche Tiere wir gesehen hätten, es ist auch für die nicht einfach, die Tiere auszumachen. Wir entdeckten weitere Blue Cranes, 2 Sekretärvögel und größere Herden Gnu, Zebras, Springböcke und Impalas. Kudus und Elefanten waren wieder nicht zu sehen. Zumindest das eine oder andere Oryx zeigte sich, hier hatten wir doch viel viel mehr in Okonjima sehen können.

Nachmittags zog sich ein heftiges Unwetter zusammen, wir hatten aber Glück, da wir nur relativ wenig Regen abbekamen. In Onguma sind die Straßen wieder zu Wasserflächen gefüllt worden. Überhaupt ist es ziemlich spannend, mit dem Fahrzeug durch die riesigen Wasserlachen zu fahren, weil man nicht weiß, wie tief diese sind. Auf den trockenen Straßen umfährt man möglichst die tiefen Löcher, mit Wasser kommt es zuweilen anders. Bisher haben wir hier Glück gehabt, aber das Fahrzeug könnte noch Überraschungen bieten, es klappert am Unterboden recht gewaltig, was bei fast 50000 km und den Straßen einschl. des guten Werkstattservice nicht verwunderlich ist. 

Onguma/Etosha Tag 1

09.März 2017

Um 5:30 Uhr war Aufstehen angesagt, 6:00 Uhr Frühstück und 6:30 Uhr Abfahrt mit Armstrong in den Etosha Park. Da es zu dieser Zeit überall genügend Wasser gibt, sind die Tiere nicht auf die Wasserlöcher angewiesen, somit zeigen sich nicht so viele wie in der Dürrezeit. Trotzdem bekamen wir mehrere Rhinos von Weitem zu sehen, davon eines ziemlich gut, Blue Cranes und jede Menge Antilopen. Kudus und Elefanten machen sich völlig rar.

Gegen Mittag wieder zurück, gab es ein extraordinäres Mittagessen für uns beide alleine. Neue Gäste kamen an diesem Tag nicht an.

Nachmittags ging es dann auf eigene Faust wiederum in den Park, das Wetter wurde sichtlich besser, morgens war es schon sehr trüb gewesen. Abends wurde dann auch das Feuer angezündet, allerdings zog sich ein Gewitter zusammen, so dass es zunächst danach aussah, dass die Nacht sehr unruhig verlaufen würde, war aber nicht der Fall, das Gewitter zog weg und wir schliefen tief und fest.

 

PS: Ich glaube die Kommentarfunktion hat sich wieder eingekriegt. Bitte testet es. Kommt eine Fehlermeldung, dann bitte per e-Mail das Melden. Vielen Dank!

Ankunft auf Onguma – Das Tree Top Camp

08. März 2017

Beim Aufstehen hat es schon sehr geregnet, vor dem Frühstück kamen schon 2 Steinböckchen am Bungalow vorbei. Gegen 8 Uhr 30 fuhren wir los und konnten endlich Fotos machen von einem Shaft-tailed Whydah, der wunderschöne lange Schwanzfedern hat.

Gegen 14 Uhr kamen wir in Onguma an, hier hat es ziemlich geregnet, es ist recht trübe. Onguma ist ein privates Reservat, das direkt im Osten an Etosha anschließt. Getrennt vom Nationalpark ist es durch den Veterinärzaun. Dieser trennt Nord von Süd-Namibia, so dass Tierseuchen (der Nutztiere) sich nicht auf das ganze Land ausbreiten können. Für die meisten größeren Tiere ist der Zaun undurchdringbar.

Das Tree Top Camp besteht aus 4 Hütten und einem Haupthaus, ist also ziemlich übersichtlich und anheimelig.

Um 17:00 Uhr fuhren wir mit Armstrong, unserem Guide, zum Sundowner und haben unterwegs recht viele Tiere gesehen. Die Wege im Reservat sind extrem schlammig, selbst fahren ist also abseits der Zufahrt nicht möglich. Wir haben einen Cheetah auf der anderen Seite des Zauns (schon Etosha) ausfindig gemacht, der sich im hohen Gras hingelegt hatte. Insgesamt standen 3 Fahrzeuge am Schluss da, wir waren allerdings die einzigen, die den Cheetah mehrmals aufstehen sahen. Ein anderes Fahrzeug blieb beim Wegfahren stecken, es war aber problemlos möglich, dass Armstrong mit unserem Fahrzeug das andere herauszog. Das Abendessen (sterneverdächtig) verbrachten wir mit 4 weiteren Gästen.

 

Okonjima – AfriCat, Tag 2

07. März 2017

Um 5 h 30 gab es den Wake up Call, nach einem Mini-Frühstück dann Abfahrt zum Cheetah Tracking. Die drei Cheetahs sind verwaiste Brüder, wurden in Okonjima zunächst in Gefangenschaft gehalten und dann im umzäunten Reservat freigelassen, sie sind immer zusammen. Nach längerer Fahrt und einem Spaziergang durch dichten Busch wurde unser Guide Jason auch fündig. Die 3 lagen schön in der Sonne und entspannt beieinander. Jason wollte wissen, ob sie soweit in Ordnung sind. Er näherte sich unterhalb der Fluchtdistanz und die 3 bewegten sich dann relativ ruhig von uns weg. Auf der Fahrt haben wir insgesamt viele Tiere wie Zebras, Oryx, Kudus, Impalas und Giraffen gesehen.

Nach dem Frühstück hatten wir uns für die Foundation Tour entschieden und fuhren mit Jason zunächst in ein Gehege (ca. 8 ha), in dem 3 männliche und 2 weibliche Cheetah untergebracht sind. Das Gras ist so hoch, dass die Versteckmöglichkeiten ins Unendliche gehen, die 3 männlichen Wesen haben wir aber gefunden, sie lagen ganz träge unter einem Baum und ließen sich gar nicht stören. Weiter ging es zu einer Leopardin, die gerade gefüttert wurde. Die Africat Tierklinik kam als nächstes dran, hier werden die Leoparden, Cheetahs und Wild Dogs 1x im Jahr hergebracht und untersucht.

Der Nachmittag verlief sehr unspektakulär faul (schließlich mussten die Bush Beds ausprobiert werden), abends schloss sich ein leckeres Diner an; trotz Wolken waren doch viele Sterne zu sehen. Als Nachtisch beim Dinner gab es Tiramisu, da Andreas sagte er möge keinen Käse hat er eine Birne mit Schokosoße bekommen, sage noch einer, in Namibia würden Allergienen und Abneigungen beim Essen nicht ernst genommen ….

Okonjima – AfriCat, Tag 1

Nach einem guten Frühstück auf der Terrasse haben wir gegen 9 Uhr Palmquell verlassen und sind nach einigen kleinen Stopps einschließlich kurzem Einkauf nach Okonjima gefahren.

Gebucht war ein Raum im Plains Camp, das wir von unserem ersten Aufenthalt kannten, aber am Tor wurde uns gesagt, dass wir zum Bush Camp fahren sollten, was wir nicht gemacht haben, wir hatten ja schließlich das andere Camp gebucht. Es stellte sich aber heraus, dass wir ein Upgrade bekommen hatten, also Kehrtwende ins richtige Camp.

Die Unterkunft ist ein Traum, neben dem Bungalow gibt es ein weiteres Häuschen, offen mit obergemütlichen Sofas, Blick ins Grüne, Kühlschrank, Decken, Kissen, alles für Kaffee und Tee, Cookies, Ventilator, um das Wesentliche zu beschreiben, nicht zu vergessen das kleine Wasserloch. Trotz allem Luxus haben wir die Leoparden-Trackingtour am Nachmittag mitgemacht, pünktlich um 16:00 Uhr begann es zu regnen. Einige Wege im Reservat sind nicht befahrbar und einige Wasserdurchfahrten waren mit viel Schlamm aufwirbeln verbunden, der auch die Insassen traf. Wir haben nach einem Leoparden gesucht und ihn nach langer Zeit auch gefunden. Er hat ein wenig posiert, und hat sich dann wieder ins Gebüsch verzogen.

Den Sundowner gab es an einem kleinen See, die Geräuschkulisse der Frösche war beeindruckend.

Nach dem sehr leckeren Abendessen ging es mit einem anderen Guide zu einem Hideout, hier wurden leftovers des Fruchtsalates verteilt und nach wenigen Minuten tauchten auch schon 3 Stachelschweine auf, eins schaffte es aber nicht, über die Wasserfläche zu kommen und ging leer aus, die beiden anderen schmatzten genüßlich vor sich hin. Stachelschweine haben nichts mit Schweinen zu tun, es sind die größten Nagetiere Afrikas.

Wir sind dann kurz vor 11 im Chalet abgeliefert worden. Die Geräuschkulisse ist auch nachts sehr beeindruckend, schliesslich gibt es auch Zeltwandstücke in der Wand.

Die Bider dazu sind hier: http://reiseblog.die-gaydes.de/2017-teil-1/

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