Die Zeitraffer von Namibia 2017

Es hat ein wenig gedauert, und ganz schaukelfrei sind sie auch nicht. Aber hier sind die Zeitraffer Seqenzen, die es dieses Jahr gegeben hat.

Die Dateien liegen auf einer Viedeoplattform mit dem Namen vimeo.com.

 

Morgenstimmung auf Okonjima, sehr windig, wenig Sonne…

Goldene Stunde in Epupa

Die Sterne, das Mondlicht und ein paar Wolken am Hoanib von der Terasse unseres Zeltes. Von ca. 21:20 Uhr bis ca. 6:40 Uhr

Sonnenuntergang in der Palmwag Concession bei Kai-Ais. Sehr kurz

Der Sternhimmel in der Wüste. Kai-Ais von ca. 20:34 Uhr bis 2:30 Uhr, da hat dann die Technik versagt.

Gewitterstimmung auf der Palmwag Lodge

Khowarib Lodge

17. März 2017

Nach dem Frühstück, bei dem sich auch die Hauskatze zeigte, ging es um 8 Uhr los zu einer 3h dauernden Wanderung in die Hoanib Schlucht. Hierbei wurde uns durch den Guide Mbara die Vielzahl der Bäume erklärt. Leider können wir uns die Namen nicht wirklich merken, nur der Mopane Baum hat für Himba und Damara eine Bedeutung und ist sehr verbreitet. Es ging erst auf der einen Flussseite aufwärts, dann über den Fluss und am Ende über den 4×4 Trail zum Etosha zurück. Ganz klar, zu hart für uns, werden wir dieses Abenteuer nicht machen. Mbara meinte, wenn man den Weg um diese Zeit des Jahres benutzt, müsste man sich keine Gedanken machen, dass Hilfe kommt, sofern man mit dem Fahrzeug liegen bleibt.

Nach einem Lunch wurde ein 360 Grad Panorama des offenen Aussenbadezimmers (Sonnenschutz besteht aus einem Geflecht aus Hölzern) in schönstem Sonnenschein gemacht. 15 Minuten später gingen die Gewitter incl. Stromausfall los und der Sundowner muss heute ohne Sonnenuntergang von statten gehen.

Während des Abendessen ging ein Gewitter direkt über der Lodge runter. 2 Blitze haben in unmittelbarer Nähe unter ohrenbetäubendem Donner eingeschlagen. Der Strom fiel aus, und ist auch durch ein paar Intermezzos unbeeindruckt für Stunden weg. Vor unserem Zelt wurde der Sand weggespült und die Wasserleitungen zur Aussendusche liegen jetzt frei. Leider kam auch Wasser ins Zelt und unsere rote „Expedition“ Tasche hat alles aufgesaugt. Natürlich mit den Kleidungsstücken drin. Mal sehen, ob wir die wieder trocken bekommen, sollte bei 30 Grad eigentlich kein Thema sein, wenn die Tasche nur nicht dauernd zu sein müsste….

Okonjima – AfriCat, Tag 1

Nach einem guten Frühstück auf der Terrasse haben wir gegen 9 Uhr Palmquell verlassen und sind nach einigen kleinen Stopps einschließlich kurzem Einkauf nach Okonjima gefahren.

Gebucht war ein Raum im Plains Camp, das wir von unserem ersten Aufenthalt kannten, aber am Tor wurde uns gesagt, dass wir zum Bush Camp fahren sollten, was wir nicht gemacht haben, wir hatten ja schließlich das andere Camp gebucht. Es stellte sich aber heraus, dass wir ein Upgrade bekommen hatten, also Kehrtwende ins richtige Camp.

Die Unterkunft ist ein Traum, neben dem Bungalow gibt es ein weiteres Häuschen, offen mit obergemütlichen Sofas, Blick ins Grüne, Kühlschrank, Decken, Kissen, alles für Kaffee und Tee, Cookies, Ventilator, um das Wesentliche zu beschreiben, nicht zu vergessen das kleine Wasserloch. Trotz allem Luxus haben wir die Leoparden-Trackingtour am Nachmittag mitgemacht, pünktlich um 16:00 Uhr begann es zu regnen. Einige Wege im Reservat sind nicht befahrbar und einige Wasserdurchfahrten waren mit viel Schlamm aufwirbeln verbunden, der auch die Insassen traf. Wir haben nach einem Leoparden gesucht und ihn nach langer Zeit auch gefunden. Er hat ein wenig posiert, und hat sich dann wieder ins Gebüsch verzogen.

Den Sundowner gab es an einem kleinen See, die Geräuschkulisse der Frösche war beeindruckend.

Nach dem sehr leckeren Abendessen ging es mit einem anderen Guide zu einem Hideout, hier wurden leftovers des Fruchtsalates verteilt und nach wenigen Minuten tauchten auch schon 3 Stachelschweine auf, eins schaffte es aber nicht, über die Wasserfläche zu kommen und ging leer aus, die beiden anderen schmatzten genüßlich vor sich hin. Stachelschweine haben nichts mit Schweinen zu tun, es sind die größten Nagetiere Afrikas.

Wir sind dann kurz vor 11 im Chalet abgeliefert worden. Die Geräuschkulisse ist auch nachts sehr beeindruckend, schliesslich gibt es auch Zeltwandstücke in der Wand.

Die Bider dazu sind hier: http://reiseblog.die-gaydes.de/2017-teil-1/

P.S.: Die Kommentarfunktion wurde durch ein Sicherheitsupdate deaktiviert, und mit der wackeligen Internetverbindung kann das nicht repariert werden.

Regen in Nambia

Wir hatten bei unserer allerersten Reise nach Namibia einen Tag mit ein paar Regentropfen. In einem Land, wo fast alles Wüste, oder zumindest Trockensavanne ist, freut sich jeder über jeden Tropfen Regen.

Was aber Christian aus Windhoek im nambia-forum.ch heute Morgen gepostet hat deutet auf eine neue Erfahrung hin, die wir machen werden:

Moin zusammen,

nach dem Nächtlichen Starkregen (bis zu 100 mm in Windhoek und 123 mm in Omaruru) sind viele der Straßen im Zentralen Hochland in diesen Gebieten unpassierbar. Die meisten Riviere laufen.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

Rivier ist ein trockenes Fluss bzw. Bachbett. Meist ist es ein scharfer Einschnitt in der Straße, durch den man sowieso sehr langsam fahren muss. „Läuft“ ein Rivier ist Wasser drin, und es kann sehr schnell sein, dass eine Straße für Stunden oder gar Tage unpassierbar ist. Was das bedeutet, in einem Land, in dem es kaum Alternativen bei der Straßenführung gibt kann man sich ausmalen. Zum Glück sind wir die ersten Tage auf den Hauptstraßen unterwegs, und da gibt es Brücken.