Eagles Nest Abschluss

Veröffentlicht am: 7. Okt 2014 @ 09:43

Unser Ausflug nach Lüderitz startet nach dem Frühstück. Erster Halt Wasserloch Garub mit den berühmten Wildpferden. Beim Aussteigen war der typische Geruch sofort wahrnehmbar. Die Pferde waren im Gegenlicht nicht besonders gut zu fotografieren, ein Beweisfoto werden wir trotzdem hochladen.

Lüderitz selbst zeigte sich hochnebelig grau und mollige 15 Grad Celsius warm . Die Hauptaufgabe, einen ATM zu finden, war leicht. Nur dass der erste von der Bank Windhoek auch nicht funktionierte. Diese Bank hat gerade große Probleme mit der Technik. Dafür bin ich wenige Meter weiter zur Standard Bank, und hier ging die Technik, und es wurden 5000 NAD, statt der sonst üblichen 2000 NAD ausgegeben.

Wir sind noch kurz in den Spar und in den Waterfront-Komplex. Hat uns alles nicht wirklich gut gefallen, spannender war die Bahnhofbaustelle. Oder das was da mal fertig werden soll.

Der Ausflug zur Second Lagoon um Flamingos zu sehen, war von mäßigem Erfolg gekrönt, es gab Flamingos, aber wenige und weit weg. Alles bei supergrauem Himmel.

Auf der Rückfahrt durften wir wieder TAB (Thats Africa Babe) sagen. Baustelle, 3 km einspurig, mit wechselnden Freigaben. Bei uns gibt es da eine Ampel, fertig. In Namibia sitzt ein tief vermummtes Wesen (es ist schließlich sehr kalt), mit Handschuhen, wie im Kühlhaus, und redet per Funk mit der anderen Seite, wann das Stop-Schild auf GO gedreht werden darf. So weit so gut. An dieser Baustelle nun, wurden wir trotz Stop-Schild vorgewunken und uns dann erklärt, dass die Kommunikation unterbrochen wäre und wir einfach nach dem nächsten Auto losfahren sollen. Falls doch jemand entgegen kommt, einfach ausweichen.

Zurück in Aus, hatten wir einen längeren Tankstopp, nicht nur, weil der Tank ziemlich leer war, sondern weil ein Laster (irgendetwas offizielles) sehr langsam getankt wurde (viele Ersatzkanister). Hierbei wurden wir zum ersten Mal auf den Rhino Poacher Aufkleber angesprochen. (Bild kommt noch). Es war ein einheimischer Fahrer eines Safari Busses. Er meinte, wo ich den Aufkleber her habe (Danke Rolf) und dass beim nächsten doch alles Weiß und die Buchstaben größer sein müßten. Am meisten hat der weitere Gesprächsverlauf imponiert: „Das müsste dann noch auf Chinesisch drauf stehen“, es scheint auch in Namibia einige sehr aufzuregen.
Am Abend haben wir gegrillt. Mit dem Braai-Paket der Lodge waren wir sehr gut bedient und leider blieb was übrig, so reichhaltig war das Ganze. Die Nacht war Windfrei und sowas von ruhig. Traumhaft, hier muss man auch wieder herkommen.

P.S.: Das Bilderhochladen ist hier sehr schwierig, wir hoffen am nächsten Ort mit WiFi können wir nachliefern.

Gefahren 250 km

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.