Etosha, Teil 3 – Mushara

Veröffentlicht am: 23. Okt 2014 @ 21:08

19. Oktober

Es stand die Fahrt zur Mushara Lodge an. Auf dem direkten Weg nur etwa 140km, so dass wir viel Zeit hatten, alle Wasserlöcher anzufahren. Wir haben am Kapupuhedi Wasserloch beobachten können, dass die Springböcke und die anderen Tiere sehr angespannt waren – Grund waren 2 Löwen (male und female), die sich nach einiger Zeit gezeigt haben und schlieslich weitergezogen sind. Am Salvadora Wasserloch lag ein mächtiger Löwe im Gras, ganz in der Nähe von einem toten Elefanten, von dem wir vorher schon gehört hatten. Eine riesige Gruppe Zebras hat sich am Charitsaub Wasserloch ausgiebig gebadet. Rund um Namutomi fiel uns auf, dass an jeder Ecke Giraffen standen. Aber auch große Schäden an Bäumen und Sträuchern durch Elefanten. Auch davon gibt es sehr viele, wahrscheinlich sogar schon zu viele. Gegen vier Uhr nachmittags kamen wir auf der Mushara Lodge an. Und wurden wieder erkannt! Haben unseren Bungalow bezogen und es uns bis zum leckeren Abendessen auf der Terasse gutgehen lassen. Für den nächsten Morgen haben wir uns einen Morning Game Drive gebucht. Unser Gepäck wird von der Lodge ins Outpost gebracht werden. Luxus im Busch. Perfekt.

Gefahren 160km

20. Oktober,

Frühstück um 6:30 Uhr, Abfahrt 7:00 Uhr. Das mit dem Morning Drive ist ernst zu nehmen. Nach dem Aufstehen erstmal die Besucher begrüßen: Kudu und Dikdik. Dann schnell frühstücken und schon geht es los. Unser Guide heisst Alfred, wir sind 6 Leute in drei Reihen, also jeder einen Aussenplatz. Auf der Suche nach Löwen halten wir zuerst noch an allen Standardakteuren (Zebra, Giraffe, Impala, Springbock), auch ein Kampfadler ist wieder dabei. Ein gutes Zeichen. Aber die Sichtungsfee hat zuerst keine Zeit für uns, keine Katze weit und breit. Wir kommen am Kalkheuwel Wasserloch an, an dem fünf Hyänen pflanschen und mit einem Stück Stoff spielen (Reste eines Touristen? 😉 )

Aber es gab noch etwas wesentlich Dramatischeres zu sehen. Ein Babynashorn ist in die künstliche Wasserstelle aus Beton gefallen, und kam allein nicht mehr raus. Alfred hat die Ranger gerufen, die nach einer gefühlten Ewigkeit auch kamen. Ihnen gelang es, das Nashorn aus dem Becken zu führen.

Nach einem leckeren Mittagessen sind wir ins Outpost umgezogen. Kurzfristig haben wir noch einen Abend Game Drive gebucht.

Dieser startet um 15:00 Uhr, bei 36 Grad. Zu heiß für Katzen, sagt Bennie unser Guide vom Nachmittag, die liegen im Schaten und zeigen sich nicht. Wir haben eine große Gruppe Elefanten gesehen. Da waren von 3 Wochen alten Babies bis zu alten Bullen alles dabei. Solange solch eine Gruppe am Wasserloch ist, traut sich kaum ein anderes Tier ans Wasser. Wir haben viel Landschaft angeschaut bis wir zum Sundowner ans Chudop Wasserloch gefahren sind. Dort war ein Elefantenbulle, einige Giraffen und in jeder Vertiefung eine Hyäne! Wieviel, haben wir nicht zählen können, jedenfalls deutlich mehr als 10. Einige davon haben gebadet, eine andere hat sich unser Auto so genau angeschaut, dass wir schon geglaubt haben, sie will reinkommenNach dem Sundowner (Gintonic) kam dann noch ein Eland. Also auch ohne Katzen zwei Sichtungen von der Wunschliste geschafft (Hyäne und Eland). Nach einem sehr guten Abendessen, gind es zeitig ins Zelt, nachsehen, wer da vorbeikommt.

21. Oktober

Heuten wollen wir das Glück allein ausprobieren. Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir aufgebrochen. Da es aber schon um 8 Uhr über 30 Grad hatte, waren viele Tiere schon auf der Suche nach Schatten. Aber auch heute hatten wir kein Glück mit Katzen. Wir haben am Vormittag diverse Wasserlöcher angefahren, auch die Hyänen am Chudop waren noch da, am Ngobib hat eine Elefantengruppe gepflanscht. Nichts aufregendes. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen Marabu im Klein Namutomi Wasserloch gesehen.

Nachmittags sind wir erneut in den Park gefahren und haben zunächst die Fishers Pan umrundet. Bei Twee Palms standen 2 Paradieskraniche. Eine Schildkröte (Mountain Tortoise), die mitten auf dem Fahrweg lag, haben wir ins Gebüsch verfrachtet, was diese mit lautem Fauchen quittierte. Den Dik-Dik Drive entlang waren viele dieser kleinsten Antilopen zu sehen. Hyänen waren auch wieder vertreten. Gegen 18:30 Uhr kamen wir im Outpost an, haben uns ans Feuer gesetzt, mit anderen Gästen geplauscht und das Abendessen unter freiem Himmel genossen.

Gefahren 140km

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