11. Mai: Phalaborwa

Die Prozedur war wie am Vortag. Allerdings waren neue Gäste dabei, die eine 11-jährige Tochter hatten. Mindestalter bei der walking Safari ist aber 16. manche Tiere betrachten kleine Menschen als Beute, warum das aber am Alter liegen soll, ist nicht zu erkennen. Und ob Erwachsene im Ernstfall besonnener als Teenies reagieren, muss auch erst bewiesen werden. So wurde eine normale Fahrsafari und eben der Walk angeboten. Am Ende waren es nur vier Gäste, die laufen wollten. Darum gab es nur einen Guide, wieder Enoch.

Wir fuhren los, es hatte noch Nebel, das gab eine ganz besondere Stimmung. Der Nebel verzog sich kurz nach Sonnenaufgang und es hatte Tau auf den Pflanzen und Spinnenweben.

Auch heute sollten die Büffel das Erste werden, obwohl wir beim Fahren schon Elefanten gehört hatten. Diesmal waren ganz kleine Büffelkälbchen dabei, leider im hohen Gras kaum zu erkennen.  Nach einigen Minuten sagte Enoch, es wäre Zeit zu gehen, da die Tiere uns diesmal nicht bemerkt hatten.

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10. Mai: Africa on foot

Für die Walking Safari kam um 5 Uhr 30 Uhr der Wecker (Tok Tok, are you awake?), um 6 Uhr ging es los. Im Winter ist es so spät, im Sommer kommt der Weckruf um 4 Uhr 30, was haben wir doch für ein Glück.

Eine kurze Fahrt im Auto, dann kam die Einführung von Enoch, der als Tracker und Guide bereits seit 37 Jahren arbeitet und dann konnten wir mit dem Fussmarsch starten. JC (Juhan Carlos, amerikanischer Aussteiger) war als 2. Mann mit 2. Gewehr mit, zusammen sind wir 11 Personen gewesen, die den Busch unsicher gemacht haben.

Kurzes Video. Verwackelt, rechts 30m weiter die Büffel.

Es gab sehr oberlehrerhafte Erklärungen zu Spuren und Pflanzen, man konnte den Eindruck gewinnen, Enoch mag das Greenhorn JC wissen lassen, dass er vielmehr weiss. Nunja, inhaltlich war es sehr aufschlussreich, allerdings wissen wir nicht so genau wie wir im Alltag Spuren von Hyänen und Leoparden auseinanderhalten werden, sie sind so selten in Sindelfingen 😉

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9. Mai: Auf in den Krüger

Wir sind recht früh losgefahren und kamen gut voran. Am Anfang die Baumplantagen, oben Kiefern, weiter unten Laubbäume, die wir nicht identifizieren konnten. An einem Stausee haben wir kurz gehalten, die Sicht aufs Wasser war recht schön.

Danach fuhren wir durch eine endlose Ansiedelung, bis es rechts weg in Richtung Krüger bzw. Timbavati Reserve geht.

Hier haben wir leider dem Navi zu sehr vertraut und sind einen Umweg mit recht spannender Wegführung gefahren. Zum Glück ist das Auto etwas geländegängig. Kratzer hat es jetzt auf jeden Fall mehr als zuvor.

Wir kamen kurz nach 13 Uhr an, was gut war, denn um 14 Uhr gabs Mittagessen und um 16 Uhr den abendlichen Gamedrive, der hier bis in die Nacht geht.

Auf dem Gelände treiben sich ziemlich gemeine Gelbschnabeltokos rum, sie zerstören die Scheibenwischerblätter, da sie versuchen, die Wischerlippe abzuziehen. Einen konnte Andreas auf frischer Tat ertappen, und dann hat er die Wischer abmontiert….

Um 16 Uhr ging es los. Zuerst nur die üblichen Verdächtigen, Impala, Warzenschweine. Dann Elefanten mit Kleinen, die bis auf zwei Meter ans Auto kamen und uns interessiert aber gelangweilt angeschaut haben. Sehr schön. Danach wurden Geier gesichtet, und auch ihr Ziel wurde gefunden. Ein totes Impala Männchen. Eine einzelne Hyänendame hat die Geier auch gesehen und sich das nicht entgehen lassen. Ein sehr blutiges Schauspiel, und die Geräusche der brechenden Knochen sind auch nicht alltäglich. Davon gibt es einige Bilder, hier zeigen wir nur eines davon, auf dem man die Muskeln im Kiefer erahnen kann. Mehr lesen

8. Mai: Blyde River Canyon und die Panoramaroute

Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten, View Points und Wasserfälle an der Panoramaroute, die man mit einer einzigen Tagestour nicht abdecken kann.

Unser Gastgeber hat uns geraten, Mit God´s Window anzufangen, dann ganz nach Norden zu den Three Rondawels und dann wieder zurück nach Süden bis Sabie zu fahren. So haben wir es dann auch versucht.

Gleich nach God’s Window kommt Wonder View. Der kostet keinen Eintritt, und so kann man schauen, ob man was sieht. Heute hat man was gesehen, aber nicht viel, darum sind wir recht schnell von dort wieder weg zum God’s Window. Nunja, berühmte Aussicht, ja. Aber so richtig vom Hocker hauts einen nicht. Es gibt aber noch ein Stückchen Regenwald. Da sind wir hingelaufen.

Der kleine Spaziergang durch den Regenwald war eindrucksvoll. Und ein neuer Vogel ist auch auf der Sichtungsliste. Ein Greater Double-Collared Sunbird.

Die Fahrt zu den Three Rondawelse ging durch eine sehr große Kiefernplantage. Der Aussichtspunkt selbst, war beeindruckend. Hier kann man staunen und die Bilder geben nur ansatzweise das Gefühl dort wieder. Ein paar Meter weiter kommt ein anderer Aussichtspunkt mit dem Namen Lowveld View. Hier sieht man bis ins sogenannte Lowveld, also gute 800m tiefer und am Horizont der Krüger Park.

Die nächste „Must have“ Sehenswürdigkeit sind die Bourke’s Luck Potholes. Ein kleiner Canyon mit Auswaschungen im Kalkgestein. Eigentlich sollte man hier um den Mittag sein, wegen des Lichteinfalls. Wir waren gegen 14 Uhr da und haben so mit der Fototechnik gekämpft um die harten Schatten aufzuhellen. Die Technik heisst HDR und ist heute sehr stark zum Einsatz gekommen. Hier war zum ersten und einzigen Mal viel los. Ganze Busladungen kamen an. Der Platz selbst ist gut erschlossen und man muss in Ruhe darauf warten, bis man an der Stelle ist, an der man die beste Sicht hat. Mehr lesen

Fahrt nach Sabie

Nach einem schönen Frühstück im Brooklyn Manor ging es durch den Stadtverkehr in Pretoria auf die N4 nach Osten. Die Straße begann als 8 spurige Autobahn und hat sich Stück für Stück auf 4 Spuren ohne Mittelleitplanke verkleinert. Zwischendurch gab es Stau, weil auf einer Baustelle eine Schilderbrücke montiert wurde. Manch einer hat einfach gewendet und ist zur Ausfahrt zurück.  TAB (That‘s Africa Babe).

Die Landschaft wechselte zwischen rauchenden Industrieschloten und trockenen Maisfeldern ab, es war zuerst recht eintönig.

Gegen Mittag kamen wir in Dullstroom an. Ein kleiner Ort mit vielen touristischen Möglichkeiten, Geld auszugeben: Kunsthandwerk, Restaurants, Kunsthandwerk, Brewery etc.

Durch einen Tipp aus dem Namibia-Forum haben wir in einer Nebenstraße das Restaurant Mrs. Simpson’s aufgesucht. Und das war ein sehr guter Tipp, das Essen gut, das Ambiente besonders. Oder wer war schon in einem „Schuhgeschäft“ essen? Überall standen Stilettos selbst auf den Gardinenstangen. Bilder davon gabs nicht. Beim Verlassen des Restaurants dann die erste Katze: Wallis, die eigentliche Mrs. Simpson, die schon im nationalen Fernsehen zu sehen war.

Nach Dullstroom kam noch ein Stück Schlaglochpiste, dann begann die Panorama Route und die Landschaft wurde ansprechender. Die Fahrt über den Longtom Pass war sehr nett, zumal der Himmel schön blau war. Leider gab es viele Buschfeuer, deren Rauch weit zu sehen war. Mehr lesen

Kleine Anleitung zu den neuen Bildergalerien

Dieses Mal werden die Bilder nicht unter dem Menüpunkt „Fotos“ rechts oben zu finden sein, sondern in den Beiträgen, zu denen sie thematisch passen. Nach einigem Rumprobieren ist jetzt das zweispaltige Format, als brauchbarstes, ausgewählt worden.

Es werden (siehe vorheriger Beitrag) zwei Spalten Vorschaubilder angezeigt. Dies ist die kleinste Version der Bilder, die zu sehen ist.

Ein Klick auf eines der Bilder öffnet eine überlagerte Bildansicht. Mit den Pfeilen rechts und links vom Bild kann man die Bilder durchblättern. Mit dem kleinen „x“ rechts oben schließt man sie wieder. Links unten stehen mehr oder weniger sinnvolle Beschreibungen.

Möchte man die Bilder in Originalgröße von 2000 x irgendwas ansehen, muss man etwas nach unten scrollen, dort gibt es einen unterhalb eines „Kommentar“-Buttons und Daten zum Bild, auch einen Link „Bild in Originalgröße anschauen“. Das öffnet einen neuen Tab, und dort kann mit der Lupe dann die volle Größe angeschaut werden.

Angekommen in Pretoria

Die Abreise war etwas verzögert. Das Taxi hatte 15 Minuten Verspätung. Dafür fuhr der Fahrer recht unkonzentriert (Handy am Halter, das dauernd geplingt hat, Spuren sehr spät gewechselt etc.) aber wir kamen gut an. Gepäck abgeben und Sicherheitskontrollen gingen dafür wie am Schnürchen. Wer schon mal morgens weg musste würde sich über so eine zügige Abfertigung sehr freuen. Wir waren jetzt zu früh, und konnten noch ein wenig in der Lounge sitzen.

Als wir dann den Bus betreten sollten, hat ein anderer Bus den Ausgang blockiert, die Dame hinter dem Schalter hat wild telefoniert Und mit nur 10 Minuten Verspätung ging das Boarding dann los. Einsteigen in so eine Dash 400 ist immer schön, und bald ging es los nach Zürich. Ein sehr ereignisarmer 25 Minuten Flug, und schon waren wir in Zürich.

Ein wenig shoppen waren wir noch, eine neue Swatch musste her, die alte hat sich vor dem Urlaub nicht finden lassen und ich will meine „gute“ Uhr im Urlaub nicht stressen. Danach noch ein wenig in die überhitzte Lounge, Einsteigen und warten. Irgendwann ging es los, geplante Ankunft in Johannesburg war 9 Uhr 10. 7 Minuten vorher waren wir da, wenig geschlafen, dafür viel gegessen. Rausgelassen hat uns der Flughafen sehr langsam, Auf einer Rolltreppe (mit Gepäcktrolley) fiel eine Fototasche runter und hat für einen kleinen Unfall gesorgt. Der Schaden an der Tasche ist gering, dafür hat Katja jetzt ein paar Kratzer am Schienbein. Zum Glück nichts Ernsteres. Mehr lesen

Südafrika 2018

Im Jahr 2018 gibt es gleich zwei Neuigkeiten. Erstens, eine Reise nach Südafrika und zweites eine weitere Reise nach Namibia mit einem Abstecher nach Südafrika.

Also zweimal in den Süden Afrikas und einmal in Johannesburg nicht Um- sondern Aussteigen. Aber der Reihe nach. Die erste Reise bringt uns zum Krüger Park (5 Nächte am bzw. im Park).

Laut der Strecke im Bild sind es 2200km.

Die Route geht von Johannesburg nach Pretoria dann über Blyde Canyon und Panoramaroute in den Krüger Park. Von dort über den Mapungubwe NP zurück nach Johannesburg.

Die Reise im Überblick:

5. Mai 2018

  • Flug Stuttgart – Zürich – Johannesburg

6. Mai 2018

  • Mietwagenannahme: Nissan X Trail 4×4 Automatik
    Übernachtung in Pretoria: Brooklyn Manor (1 Nacht) – ca. 48km

7. und 8. Mai 2018

9. und 10. Mai 2018

11. Mai 2018

12. und 13 . Mai 2018

  • Krüger Nationalpark: Pafuri-Region
    Pafuri Camp (2 Nächte) – ca. 250km ev. im Krüger Park

14. und 15. Mai 2018

16. bis 18. Mai 2018

  • Soutpansberge
    Sigurwana (3 Nächte) – ca. 160km

19. und 20. Mai 2018

21. Mai 2018

  • Mietwagenabgabe Flughafen Johannesburg – ca. 200km
    Flug Johannesburg – Zürich

22. Mai 2018

  • Flug Zürich – Stuttgart

Geflogen wird mal wieder mit Swiss.