Swakopmund, Ankunft und Little 5 Tour

Veröffentlicht am: 14. Okt 2014 @ 21:54

12. und 13. Oktober

Für die Fahrt nach Swakopmund wollten wir diesmal eine andere Strecke nehmen. Da diese durch den Namib Naukluft Park geht, haben wir uns vor der Abfahrt einen Permit im gleichen Büro wie vorher für Sossusvlei geholt. Diesmal war es ein netter junger Mann, der freundlich und zuvorkommend uns das Papier ausgestellt und die Gebühr erhoben hat. Danach sah die Route wie folgt aus. Von Sesriem nach Solitaire auf der C19, weiter auf der C14 bis nach dem Kuiseb-Pass und dann die unbenannten Pads an den Wasserlöchern von Ganab und Hotsas vorbei zur C28 nach Swakopmund.

Mittag haben wir auf der Rostock Ritz Lodge gemacht. Das war auch eine sehr gute Empfehlung aus dem Namibia-Forum. Die Pads waren insgesamt eher schlecht, es war ein heftiges Gerumpel den ganzen Tag. Highlight waren Geier am Hotsas Wasserloch.

Gefahren 350km

In Swakopmund angekommen, haben wir unser Quartier in der Villa Magherita bezogent. Ein hübsches Haus, grosses Zimmer (nennt sich Romeo & Juliet) mit einem Balkon, wohl das schönste Zimmer dort. Da es ohne Reservierung in Swakopmund immer etwas schwierig ist mit dinner, sind wir in ein Restaurant gefangen, das wir vom letzten Mal kannten, das nie komplett ausgebucht ist. Am nächsten Morgen wurden wir pünktlich um 8 Uhr abgeholt für die Little 5 Tour.

Wir waren mit Living Desert Tour von und mit Chris Nel unterwegs. Chris ist auf einer Mission, dem Ende des Quadbikings in Namibia. Das hat er sehr deutlich vorgestellt und es ist sehr nachvollziehbar. Dann ging es auch schon los mit Erklärungen zu den Dünen und der Nahrungskette in und auf ihnen. Chris sieht etwas, fängt an, im losen Sand zu graben an und präsentiert die Lebewesen unter dem Sand. Wir haben unter anderem einen bezaubernden Gecko (der Entenfuss-Gecko), mehrere Chamäleons und Schlangen bewundert. Wir hatten auch viel Spass beim Dünen rauf- und Runterfahren. Die Tour kann nur wärmstens empfohlen werden. Da das Wetter recht trüb war, haben wir uns gegen die Fahrt auf dem Welwitschia Trail entschieden und waren stattdessen etwas bummeln. Abends haben wir unseren seit langem online reservierten Tisch im Tug (The Tug, Swakopmund) aufgesucht. Unglaublich aber wahr, es war der Erkertisch! Also einer der besten Tische. Was folgte war das beste Seafootdinner ever. Das Restaurant war brechend voll und das Preis-Leistungsverhältnis ist sensationell. Wer in Swakopmund wohnt und nicht im Tug essen war, hat was verpasst.

Ein weiterer Tag mit sehr schönen Erlebnissen ging zu Ende.

P.S.: Wir freuen uns über alle Kommentare und bedanken uns sehr für die bisherigen.

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