Swakopmund, Marine Dune Day

Veröffentlicht am: 19. Okt 2014 @ 17:14

14. Oktober

Nachdem 2012 Katja wegen eines Zahnproblems nicht an der Dolphin Cruise teilnehmen konnte, wollten wir dieses Mal eine ganztägige Kombitour machen. Gebucht haben wir bei Sandwich Harbour 4×4 und alles war bestätigt und klar. Als wir kurz vor der vereinbarten Zeit im Büro von Sandwich Harbour waren, wurden wir freundlich begrüßt und mit einem kleinen Zettelchen zu Mola Mola Cruises geschickt. Mit dem wagen Hinweis, nach der Schifffahrt wieder im Büro von Sandwich Harbour vorbeizukommen.

Die Schifffahrt war interessant, der zahme Seehund kam an Bord und hat seinen Fisch bekommen. Auch Pelikane und Möwen sind fotogen am Boot entlang geflogen. Auch drei Bottlenose Delphine haben sich gezeigt. Das Wasser hatte sensationelle 11 Grad, die Luft war unbedeutend wärmer und der Himmel grau. Die Seehunde hatten keinen Spaß und so sind wir nach schnell vergangenen 3h wieder Richtung Hafen. Zwischendurch war der Wind und die Wellen stärker geworden, und die Kamera mit dem großen Zoom wurde nass. (scheint aber keinen Schaden davon getragen zu haben)

Nach einer chaotischen Pause ging es mit 5 oder 6 meist klapprigen Land Rover los. Wir haben auf dem Weg zum namensgebenden Sandwich Harbour öfter gehalten, meist war nicht klar, was der Grund sein sollte. Da die Gezeiten günstig waren, konnten wir am Strand fahren. Am Ziel angekommen wurden alle zu Fuß die Düne hochgejagt, wegen der Aussicht. Die ist wirklich nicht schlecht, aber es war mal wieder sehr windig und der Sand wurde überall hin geblasen. Darum gibt es nur Bilder aus der halben Höche. Da war doch schon mal sowas?

Dann ging es zurück. Aber nach wenigen Metern bog das Führungsfahrzeug in die Dünen ab. Vorneweg führen die zwei neuesten und auch leichtesten Fahrzeuge. Als drittes unser Seelenverkäufer. Es ging flott voran, bis es knirschte und das Fahrzeug sich nach rechts neigte und zum Stillstand kam. Wir stecken schräg am Hang fest. Da Andreas auf dem Beifahrersitz (links) saß, durfte er sich als erster aus dem Auto quälen und dann den Anderen beim Aussteigen helfen.

Bei der nun folgenden Bergung, es waren ja vier Fahrzeuge da, Funk um die anderen zwei zurückzurufen nicht vorhanden war, wurde demonstriert, dass die Fahrer zwar Spaß, aber nur begrenzt Ahnung von Fahrphysik hatten. Am Schluss steckten drei von vier Autos im Sand fest. Als alle wieder frei waren sind diese vier Fahrzeuge am Strand zurück gefahren. Zum Glück waren die Gezeiten günstig, so daß wir gerade noch durch kamen. Wir kamen doch noch zu einer kleinen Sandrutscherei, es war beeindruckend rückwärts die Dünenleeseite (34°) runter, wie diese alte Karre das noch geschafft hat.

@Bloke: das wäre der perfekte Ersatz für Emma.

Fazit: Nie wieder Sandwich Harbour 4×4

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