Camp Kwando, 22.05.2016

Am nächsten Morgen ging es nach einem ruhigen Frühstück zum Game Drive in den Mudumu Park.

Landschaftlich wunderschön, ausser einigen Hippos, zahlreichen Impallas waren nicht besonders viele Tiere zu sehen. Aber zum ersten Mal sahen wir Wasserböcke. Das Fahrzeug war gut besetzt mit 8 Personen plus Guide., was eher selten vorkommt, 6 Personen sind das Maximum in der Regel.

Unser Hilux ist für die Sandfahrten auf der Hinterachse zu leicht und scharwenzelt durch die Gegend, der Landcruiser war teilweise fast zu schwer für die tiefen Sandrillen. Anders als Etosha geht hier ohne 4×4 nichts, aber auch gar nichts. Dafür ist man wie heute ganz allein im Park.

Nach einem kleinen Lunch verbrachten wir den Nachmittag in der Lodge und spannten aus.

Insgesamt der erste halbe Tag ohne Aktivitäten. Wird ja langsam auch Zeit. Da es auf unserem Balkon und dem Allgemeinbereich recht angenehm war, haben wir da die Füsse hochgelegt und das Botswanische Ufer angeschaut.

Fahrt zum Camp Kwando, 21.05.2016

Fahrt zum Camp Kwando, 21.05.2016

Nach einem wie immer guten Frühstück in der Garden Lodge mit Blick auf den Chobe River packten wir unsere Sachen und fuhren zum Park, denn einen Teil der Strecke nach Kongola konnten wir durch den Park fahren. Somit hatten wir ein letztes Mal herrliche Ausblicke von oben auf den Chobe River. Die letzten 10 km waren übelster Tiefsand, dann standen wir an der A33 und fuhren die letzten Kilometer zur Grenze nach Namibia. Nun befanden wir uns auf dem Trans Caprivi Highway, mit wenigen potholes. Angekommen im Camp Kwando machten wir gleich eine Bootstour für diesen Nachmittag aus. Nicht vergleichbar mit dem Chobe River, aber trotzdem nett. Der Kwando River ist recht schmal, was bedeutet, dass die Hippos im Wasser sehr nah an den Booten sind. Entsprechend schnell fuhr unser Guide an den Dickhäutern vorbei. Ein Fischadler sass sehr fotogen auf einem Ast über dem Wasser. Ein Malachite Kingfisher hatte auch genug Geduld, bis jeder ein Bild hatte. Ein wunderschönes Vögelchen. Beim Abendessen auf der offenen Terasse wurde es recht frisch. Im Treehouse (unserem Zimmer, mit Zeltwänden) war es nachts recht kühl, aber es gab genug Decken. Zurück im Treehouse nach dem Essen kam ein wunderschöner grosser roter Kater an die Tür und schaute durchs Glas, er gehört zur Lodge und bandelt immer mit den Gästen an.