17.09.2020 Fahrt nach Angermünde

Da wir heute einen relativ überschaubaren Fahrtag hatten, sind wir zuerst zu einer nachgebauten Slawenburg in Raddusch gefahren. Die Slawen waren die ersten modernen Bewohner des Spreewaldes und haben die Sumpflandschaft bewohnbar gemacht.

Nach so viel Geschichte haben wir uns auf den Weg nach Angermünde gemacht. Da der Weg durch die DC-Ladewüste in Deutschland ging, hätten wir in Polen laden müssen. Die Ladesäulen dort waren bis vor kurzem einfach zu nutzen. Inzwischen braucht man eine polnische App, die es im deutschen App-Store nicht gibt. Es gibt noch viel zu tun, bis man mit dem e-Auto problemlos reisen kann.

Es gibt in Fürstenwalde eine neue Ladestation mit 3 HPCs, einem schwächeren Tripple Charger und einer Mercedes-Benz AC Säule. Leider war an den Säulen keinerlei Hinweis auf den Betreiber und keine unsere Möglichkeiten konnten den Säulen Strom entlocken. Teil 2 der Geschichte, so geht’s nicht.

Zum Glück hatten wir noch genug Ladung im Akku, um näher an Berlin zu kommen und dort sollte ein EnBW Lader auf der Strecke liegen. Beim Auswählen auf dem Navi habe ich dann aber einen Kaufhof-Lader angeklickt und das Navi hat uns gut hingeführt, auch an der Tesla Baustelle in Grünheide vorbei. Bisher waren wir ganz allein an jeder Ladesäule, Kaufhof bietet das Laden kostenlos an, daher staute es sich vor der Säule. Ein e-Golf war schon da, und solange ich mich für das kurze Kabel richtig hingestellt habe, kam ein Tesla Model 3 und hat auf den kostenlosen Strom gewartet.

Nach unserer Ankunft in Angermünde haben wir noch die Alt-Stadt besichtigt und den Tag ausklingen lassen.