Vic Falls (Simbabwe Seite) 20.05.2016

Morgens um 8 Uhr wurden wir abgeholt und zur Grenze Botswana – Simbabwe gebracht. Der Ausreise- und Einreisevorgang dauerte seine Zeit, dann ging es zu einem anderen Fahrer, bei dem im Auto bereits eine Frau aus Garborone sass, die ebenfalls die Vic Falls besuchen wollte. Nach 2 Minuten Smalltalk sprach sie uns mit dearest friends an. Nachdem wir bereits am Parkeingang angekommen waren, beschlossen wir, zunächst einen Heliflug zu buchen. Der Fahrer rief dort an und wir fuhren zum Flugplatz. 13 Minuten dauerte das Vergnügen, kam uns aber sehr viel länger vor. Das Geld ist es wert, sich die Vic Falls aus der Luft anzusehen. Andreas sass neben dem Piloten und hatte prima Möglichkeiten, Fotos zu machen. Danach setzte uns der Fahrer beim Parkeingang ab. Wir besorgten uns 2 Regencapes (rental) und starteten den 16-Stationen-Walk. Dass Nebensaison ist, war zu merken, die Touristenströme waren kleiner als von uns befürchtet. Ab der 6. Station wurde es sehr nass und wir zogen unsere beiden Regenjacken übereinander, die mitgebrachte und die gemietete. Jetzt begann der intensiv feuchte Teil, man kann auch sagen, es gab Aussichtspunkte, an denen tropische Regenschauer niedergingen. In den Schuhen stand das Wasser, die Kamera hat es gerade so überlebt.

Anschliessend hiess es, erst mal wieder trocken zu werden. Ausserhalb vom Park gab es einen Wegweiser zum 550m entfernten Lookout Cafe, das sich als sehr gute Wahl herausstellte. Traumhafte Aussicht auf die Brücke, die Simbabwe und Sambia miteinander verbindet sowie auf die Schlucht des Sambesi. Und dazu noch ein sagenhafter Cappuccino, was sonst fast nirgens zu haben ist.

Die Rückreise ging deutlich zügiger, da wir an der Grenze ganz ohne Schlangestehen unsere nächsten Stempel bekamen. Zurück in der Garden Lodge schaute Charlie, eine der Katzen der Lodge, bei uns vorbei. Die Hippos und Elefanten waren an diesem Abend nicht im Garten der Lodge, sondern haben sich andere Plätze zum Grasen ausgesucht.