14.09.2020 Burg Oybin in den Zittauer Bergen

Nach so viel Alt-Stadt mit Kopfsteinpflaster mussten wir noch ein wenig die Umgebung erkunden. Im Süden, im Dreiländereck Deutschland-Czechei-Polen gibt es ein Mittelgebirge, die Zittauer Berge. In diesem Gebirge liegt  eine Ruine einer Burganlage auf einem Hügel mit dem schönen Namen Oybin. Das war unser Ziel.

Das Hotel Tuchmacher in Görlitz

Zuerst aber noch das leergefahrene Auto laden.  Es gibt 3 Schnelllader in Görlitz, aber leider keinen Strom auf dem Hotelparkplatz (ob die Hoteliers das irgendwann mal mitbekommen, dass das ein Pluspunkt fürs Hotel ist?). Im Industriegebiet gab es einen Enso HPC (Schnelllader), den wir aufgesucht haben. Enso ist das örtliche Energieunternehmen.

Mit fast vollem Akku ging es über die B99 nach Süden. Wir waren nicht die einzigen, die im Kurort Oybin parken wollten. Es geht kurz über Treppen steil nach oben, bis man am Kassenhäuschen ist. Danach noch ein paar Meter und man steht in der Burgruine. Die Burganlage umfasste auch ein Kloster mit einer sehr großen Kirche. Imposant was da auf den Berg gekarrt wurde und was dann daraus gebaut worden ist. Und traurig, dass es alles nur noch sehr begrenzt nutzbar ist. Ein junges Paar machte Musik in der Kirchenruinie und die Akustik ist immer noch beeindruckend.

Nachdem wir in der Berggastronomie eine Stärkung zu uns genommen haben, sind wir noch ein wenig durch das Mittelgebirge (Schwarzwald lässt grüßen) gefahren. Dabei haben wir noch sehr interessante Steinformationen gesehen.

Zurück in Görlitz haben wir in einem Einkaufszentrum das Auto für den nächsten Tag vollgeladen

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