05.08.2021 Schrammsteinaussicht und Hohe Liebe

Nach einem superleckeren Frühstück fuhren wir nach Bad Schwandau und parkten dort unser Auto in der Nähe des Kursaals. Es wird zwar empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen, aber so richtig oft fahren diese nicht in die Richtung, in die wir wollten.

Die Wanderung führte aus dem Ort hinaus über einen steilen Weg (Bergsteigerpromenade) auf ein Plateau zu einem Ortsteil mit wunderschönen Ferienappartments, sehr abgelegen, aber ansprechend. Dann näherten wir uns den schönen Elbsteinsandfelsen, und es wurde recht doll, die Felsen sind über diverse Leitern zu erreichen, was es für jemanden mit Höhenangst nicht gerade leichter macht.

Die Schrammsteine vom Aussichtspunkt „Schrammsteinsicht“
Die Schrammsteine, ganz vorn am Aussichtspunkt

Wir wanderten an den Schrammsteinen und der Hohen Liebe entlang. Der Waldbestand war teilweise wunderschön mit alten / älteren Bäumen, jedoch gab es auch einige Stellen mit totem Fichtenbestand. Zu sehen waren auch die Auswirkungen des Stark-Regens vor ein paar Wochen. An manchen Stellen ist die Erde und alles, was dort stand  / lag, großräumig weggespült. In Ostrau kamen wir an einem Hüttencafe mit angeschlossenem Feriendorf (sah etwas anstrengend aus, dort zu übernachten) vorbei und stärkten uns, bevor die die letzten 3 Kilometer der 15,9 km langen Wanderung in Angriff nahmen.

Den Abend lassen wir im Restaurant unseres Biohotels ausklingen.

04.08.2021 Fahrt nach Schmilka mit Stopp auf Burg Kriebstein

Auf der Weiterfahrt nach Schmilka (Ortsteil von Bad Schwandau, östlicher Erzgebirgskreis, direkt an der Elbe und der Grenze zur Tschechei) legten wir einen Stopp bei der schönsten Burg Sachsens, Burg Kriebstein, ein.

Blick zurück, man sieht sehr gut die Aborterker….

Wir konnten einiges über die Geschichte der Burg und der Umgebung sowie den Besitzern erfahren. Auf dem Weg nach draussen lag eine tote Maus malerisch auf der Treppe, die wohl von einem der Falken, die über der Burg kreisten und dort zuhause sind, verloren gegangen war. Passt irgendwie zur Burg.

Wohnturm und Innenhof Burg Kriebstein

Es begann etwas zu regnen, als wir uns den kurzen Weg zur Talsperre entlang des Wassers machten. Unsere anschließende Suche nach einer Location, um etwas zu essen, fiel etwas zäh aus, weil doch einige Gaststätten derzeit geschlossen sind, wir sind dann in einer Art Vereinsheim gelandet und dort satt geworden.

In Schmilka angekommen, haben wir uns den Schlüssel an der zentralen Rezeption besorgt und sind in unser Biohotel gefahren. Schmilka zählt zu den Ökodörfern mit einer Reihe von Hotels, die zusammengehören, daher die zentrale Rezeption. Es gibt wunderbare Cafes, eine Bäckerei, eine Brauerei, eine Saunalandsschaft, man kann es hier gut aushalten. Diverse Yogaveranstaltungen etc. können alle mit genutzt werden. Wanderungen zu Kraftorten, Klangschalen…, alles was das Herz begehrt.

Wir konnten abends noch draussen sitzen zum Abendessen, es war schon ein bisschen frisch, aber trotzdem wunderschön.

03.08.2021 Wasserschloss und Schwarzwasser Tal

Wir haben für heute eine 14 km lange Wanderung im Schwarzwassertal im Erzgebirge geplant, die uns auf interessante winzige Straßen führte, bis wir am Parkplatz ankamen.

Zu Beginn der Wanderung schien die Sonne entgegen den Vorhersagen noch kräftig, es verdunkelte sich aber mehr und mehr verbunden mit Donnergeräuschen, die immer mal wieder zu hören waren.

Schwarzwasser im Wald

Von daher beschlossen wir, aus 14km nur 11 zu machen und etwas früher den Rückweg anzutreten.

Erzgebirge ist Schnitzer und Holzbauer Land

Wir kamen trockenen Fußes wieder am Auto an und fuhren zurück zu unserer Unterkunft.

Das Auto wurde an der AC-Ladesäule am Parkplatz eingestöpselt – und dann ging es los. Nach 43 % teilte das Fahrzeug mit, dass es mit Laden fertig wäre und war nicht mehr zu überreden, weiter zu laden. Der Anruf bei der Porsche Assistance brachte wenig hilfreiches, der Taycan hätte abgeschleppt werden und wir hätten den weiteren Verlauf unseres Urlaubs erst mal vergessen können. Somit also kein Kaffee im Schlosscafe. Andreas fand dann die Lösung, das Auto konnte komplett aufladen und wir genossen abends das Essen im Gewölbekeller des Schlosshotels.

02.08.2021 Von Eisenach nach Chemnitz

Nach dem leckeren Frühstück haben wir unsere sieben Sachen ins Auto gepackt, haben es an der Villa stehen lassen und sind dann zu Fuß zur Wartburg hochgelaufen.

Die Wartburg

Der Weg soll 30 Minuten dauern, es waren eher 45, dafür war der Weg nach unten deutlich schneller.

Es war noch wenig los. Als wir nach der Besichtigung den Museumsladen verlassen haben, war der Innenhof der Burg gepackt voll, so dass wir relativ schnell den Rückweg angetreten haben.

Kaum am Auto angekommen setzte der Regen ein, also alles richtig gemacht.

Die Fahrt nach Chemitz zur nächsten Unterkunft war fast Ereignislos, nur auf der A4 fahren ein paar Blinde rum.

Im Schlosshotel Klaffenbach angekommen, bezogen wir unser Zimmer und gönnten uns einen Kaffee im Schlosshof, sind dann aber auch umgezogen nach drinnen, da der Regen wieder einsetzte. Die Anlage ist groß, in den anliegenden Gebäuden sind verschiedene Kunsthandwerkerateliers untergebracht, ein Golfplatz grenzt direkt an.

01.08.21 Unsere Wanderung bei Eisenach

Da es gegen Mittag Regenschauer geben sollte, sind wir Morgens los, die Landgrafenschlucht und die Drachenschlucht zu durchwandern. Die Tour war durch unser Reisebüro als Entwurf bei Komoot gespeichert, wir mussten nur das Handy anmachen und uns von Tante Komoot durch die Landschaft führen lassen. das hat wie man oben sieht sehr gut geklappt.

Kurz vor dem Ende haben wir dann noch einen Regenschauer in einem am Wegesrand liegenden Biergarten mit Thüringer Bratwurst vertrödelt um danach bei heiterem Himmel zur Villa zurückzukönnen.

In der Drachenschlucht

Am Nachmittag wollten wir ursprünglich zur Wartburg. Nochmal Wandern oder doch mit dem Auto….

Das Alternativprogramm war dann doch reizvoller. Zuerst zum Burschenschaftsdenkmal, von da ist die Sicht auf die Wartburg sehr gut.

Wartburg und Eisenach vom Burschenschaftsdenkmal

Dann weiter ins nahe Hütscheroda gefahren um dort ein Wildkatzenzentrum des BUND anzuschauen. Leider war es überfüllt und kein Parkplatz zu bekommen.

Weiter ging es in den Nationalpark Hainichen und dort zum Baumwipfelpfad. Der Pfand geht rund um einen 44m hohen Turm, startet bei 10m und endet in Wipfelhöhe bei ca. 24m. die restlichen 16m zur oberen Plattform geht es rund um den Turm herum. Die Aussicht ist da oben ist schön, das Wetter dramatisch.

Rainbow, aus 40m Höhe vom Turm aus fotografiert

Die Bilder sind alle nochmal schön im Fotoalbum

31.07.21 Anreise nach Eisenach

1. Ladestopp

Heute ging es nach Eisenach. Trotz Ferienbeginn im Süden, war die Fahrt nach Norden recht ereignisarm.

Nach ca. 360km sind wir am Rasthof Werratal Süd angekommen, hier hat die EnBW zusammen mit Tank und Rast und Esso eine Ladestation mit in Summe 8 Schnellladern (HPC mit 150 und 300kW) neben die Zapfsälen gestellt. Sollte irgendwann der Bedarf an Strom steigen und der Bedarf an Benzin sinken, können die Zapfsäulen durch Ladesäulen ersetzt werden. Sehr zukunfstsfähig.

In Eisenach haben wir unser Zimmer in einer Pension mit dem schönen Namen „Villa kleine Wartburg“ ein 2017 renoviertes Gebäude, das recht hübsch ist.

Eine Bilder haben wir im Fotoalbum eingestellt.

Morgen werden wir die Wartburg besichtigen und durch die Drachenschlucht besuchen.